Zumindest ein Punkt für Homberg

  • vonRalf Linker
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(alr). Zur Hälfte der Volleyball-Rückrunde in der Bezirksoberliga Mitte traf die Spielgemeinschaft Eintracht Stadtallendorf/Volleyballfreunde Homberg in Biedenkopf auf den dort ansässigen TV Biedenkopf II und bezog eine 2:3-Niederlage.

Die Mannschaft um Zuspieler David Harris konnte mit dem fast kompletten Kader an den Start gehen. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit setzte sich der Gastgeber im Tiebreak mit 3:2 durch. Allerdings durften die Homberger mit der gezeigten Leistung mehr als zufrieden sein und nahmen dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung immerhin noch einen Punkt mit nach Hause. Damit rangiert das Team weiter auf Platz drei, punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Hartenrod, der jedoch das bessere Satzverhältnis aufzuweisen hat. Der Abstand zum Tabellenführer SG Rodheim beträgt nach diesem Spieltag schon sechs Punkte.

Der Biedenkopfer Gastgeber erwies sich von Beginn an als schwerer Gegner. Die relativ junge Mannschaft verfügt über eine exzellente Technik und war auf allen Positionen gut besetzt. Im ersten Satz begingen die Gäste den Fehler, sich auf die Spielweise der Gastgeber einzulassen, und hatten am Ende dank der besseren Feldabwehr der Gastgeber das Nachsehen. Im zweiten Durchgang, der bis in die Schlussphase ausgeglichen war, hatten die Stadtallendorfer insgesamt vier Satzbälle, konnten aber keinen verwerten.

Am Ende gibt es Konditionsprobleme

In den Sätzen drei und vier begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, was auch an Libero Wolfgang Forst lag, der vehement dagegenhielt und an fast jedem Ball in der Abwehr dran war. Ein weiterer Garant für den Erfolg war der Angriff, der jetzt viel variabler ablief als in den ersten beiden Sätzen und mit gezielten Lobs die Abwehr der Gastgeber bezwingen konnte. Als im Tiebreak beim Stande von 5:8 für Biedenkopf die Seiten gewechselt wurden, machten sich erste Konditionsprobleme bemerkbar.

Am Ende konnten die Gastgeber diesen Umstand für sich ausnutzen, weil die Spielgemeinschaft im Angriff zu durchsichtig agierte. Der Sieg für Biedenkopf war verdient.

Stadtallendorf/Homberg: Wolfgang Forst, David Harris, Roman Horn, Marcus Klein, Maximilian Kolwinski, Martin Kujawa, Alexander Kotke, Markus Kotlorz, Ralf Linker, Sebastian Wevers.

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