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Für Trainer Volker Münn ist die Aufgabe beim FC Turabdin/Babylon bereits nach dem ersten Spieltag beendet.

Fußball

Zoff beim FC Turadbin/Babylon: Trainer Volker Münn ist weg

  • VonPeter Froese
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Das Auftaktspiel der Saison in der Fußball-Verbandsliga Mitte hat der FC Turabdin/Babylon gegen den SV Niedernhausen verloren. Das war aber eine Randnotiz, denn Trainer Volker Münn ist weg.

(fro). Mit einer verdienten 1:3-Niederlage gegen den SV Niedernhausen startete der FC Turabdin/Babylon am Sonntag in die neue Saison der Fußball-Verbandsliga Mitte. Doch das war nur eine Randnotiz, denn am Sonntagabend endete das Engagement von Trainer Volker Münn bei den Pohlheimern.

Der Frust bei den Akteuren aus Pohlheim gipfelte nach dem Spiel in einer verbalen Entgleisung von Kevin Rennert. Der Rückkehrer musste eine knappe Stunde auf der Bank schmoren und rief seinem Trainer zu: »Am kommenden Sonntag stehe ich nicht zur Verfügung - und deine Zeit hier ist in spätestens 14 Tagen vorbei.«

»Dieses Verhalten ist eine Frechheit. Es ist nicht meine Aufgabe, dies zu sanktionieren, sondern hier muss der Sportliche Leiter des Vereins tätig werden«, ließ Münn nach dem Spiel erahnen, dass es noch ein Nachspiel geben wird. Aber erwischt hat es ihn.

Parson/Chabou übernehmen

Denn am Sonntagabend teilte Christian Memmarbachi vom FC Turabdin/Babylon mit, dass Volker Münn kein Trainer mehr ist. Interimsweise übernehmen nun vorerst Gino Parson und Pierre Chabou.

Der FC lief bereits in der ersten Spielminute in einen Konter der Gäste, bei dem Ephraim Uworuya nach Vorarbeit von Thomas Brewer zum 1:0 für den SV abstaubte. Kurz darauf war der SV-Stürmer erneut enteilt, setzte seinen Schuss aber neben das Tor (12.). Die spielerisch nicht überzeugenden Hausherren kamen durch einen Freistoß von Neuzugang Gino Parson, der an das Lattenkreuz donnerte, zu ihrer ersten Chance (27.). Insgesamt waren die Gäste einem zweiten Treffer näher als der FC dem Ausgleich. Sleiman Nohman rettete gegen Thomas Brewer (40.), während Ephraim Uworuya das Leder neben das FC-Tor schob (45.). In der Nachspielzeit ließ Antonyos Celik eine Großchance zum 1:1 ungenutzt.

Nach dem Seitenwechsel hatte die Elf des Ex-Profis die Chance, der Partie eine Wende zu geben. Nach einer zu kurzen Abwehr von Torwart Tim Burghold staubte Ahmet Marankoz zum 1:1 ab (48.). Bei der Ausführung eines aus Sicht der Gäste zweifelhaften Handelfmeters parierte Tim Burghold den Strafstoß von Ahmet Marankoz (63.). »Diese Aktion war der Knackpunkt im Spiel«, stellte Münn fest, denn quasi im Gegenzug staubte Thomas Brewer nach Fehler von Albano Sidon zum 2:1 ab (65.).

Eine Rote Karte wegen einer Notbremse für den eingewechselten Özcan Alkan wurde nach Rücksprache mit dem Assistenten zurückgenommen, da dieser zuvor eine Abseitsstellung des Stürmers angezeigt hatte (76.). Maurice Burkhardt schloss kurz vor Schluss zum 3:1 ab (80.). Davide Frusteri und Maurice Burkhardt (82.) sowie Dominik Gudenkauf, der die Latte traf (88.), hatten weitere SV-Chancen.

FC Turabdin/Babylon: Olujic; Nohman (ab 66. Krasniq), Sidon, Chabou, Klotz, Hiromoto (ab 58. Rennert), Delzer, Parson, Basmaci (ab 75. Alkan), Celik, Marankoz.

SV Niedernhausen: Burghold; Berg, Reusing, Smith, Ofosu, Brewer (ab 85. Krabler), Benariba, Uworuya (ab 66. Frusteri), Burghardt, Waldraff, Rebic (ab 78. Gudenkauf).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Roos (Echzell). - Zuschauer: 220. - Torfolge: 0:1 (1.) Uworuya, 1:1 Marankoz (48.), 1:2 (65.) Brewer, 1:3 (80.) Burkhardt. - Gelb: Delzer, Sidon, Celik, Marankoz, Rennert - Ofosu, Reusing, Berg, Brewer, Gudenkauf - Gelb-Rot: Marankoz (90.) wg. Meckerns. - Bes. Vorkommnisse: Burghold hält Strafstoß von Marankoz (63.).

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