Jaqueline Wagner startet mit ihrem SV Eintracht Lollar am Samstag in die neue Saison. FOTO: VOGLER
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Jaqueline Wagner startet mit ihrem SV Eintracht Lollar am Samstag in die neue Saison. FOTO: VOGLER

Ziel oberes Tabellendrittel

  • vonMartin Ziehl
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(maz). Am Wochenende startet auch der Frauenfußball in die neue Saison. Dabei gibt es in einigen Ligen beim Spielplan die angekündigten Veränderungen. In der Hessenliga bleibt indes alles beim Alten, 13 Teams gehen im Kampf um den Titel und gegen den Abstieg ins Rennen.

Die Regularien sehen vor, dass der Meister in die Regionalliga aufsteigt, während drei Teams absteigen müssen. Mit dabei ist der SV Eintracht Lollar, der als klassenhöchster Verein den Fußballkreis Gießen vertritt. An der Seitenlinie steht seit Anfang des Jahres Peter Antschischkin als neuer Trainer, der zuvor den Verbandsligisten TSV Klein-Linden betreute. Mit Jacqueline Wagner, Larissa Vogl und Johanna Straube wollen erfahrene Spielerinnen noch ein weiteres Jahr dranhängen, was Coach Antschischkin natürlich sehr freut. Die Position der Torfrau hat Neuzugang Jacqueline Heindl eingenommen, die vom Ligarivalen Eintracht Frankfurt II kommt, der durch die Fusion mit dem 1. FFC Frankfurt nun als vierte Mannschaft der Eintracht im Ligabetrieb steht. Noch im Aufbautraining befindet sich der zweite Neuzugang Lollars auf der Position der Torfrau. Die 22-jährige Laila Koch ist ehemalige U19-Nationaltorhüterin der Schweiz und kommt über die Stationen des Schweizer Erstligisten BSC Young Boys Bern und Eintracht Frankfurt nach Lollar. Nach zwei Kreuzbandrissen ist ihre Zukunft aber angesichts der Schwere der Verletzung aktuell noch ungewiss.

Weitere Zugänge sind Angela Domann vom Verbandsligisten 1. FFC Rheinhessen Ingelheim, Marlene Gräser von Ligarivalen Sportfreunde/Blau-Gelb Marburg und Katharina Neeb aus der eigenen Jugend. Ronja Behrnd und Larissa Henß haben die Eintracht in Richtung SV Langenstein verlassen, Lola Bayer wechselt zum Heidenauer SV, während es Ann-Kathrin Einfeldt in den Norden zieht und sie zukünftig für den Verbandsligisten SVG Göttingen spielt.

In der Vorbereitung standen bei den Testspielen nicht immer alle Stammkräfte zur Verfügung, sodass die Ergebnisse nur wenig über die Leistungsstärke der Antschischkin-Elf aussagen. Als Ziel möchte die Eintracht das obere Drittel anpeilen, wobei Antschischkin den letztjährigen Tabellenzweiten SC Rüsselsheim als Favoriten für die Meisterschaft sieht. Am Samstag (15 Uhr) empfängt die Lollarer Eintracht zum Saisonauftakt Eintracht Frankfurt IV. Somit eine erste Standortbestimmung für das Team und Coach Antschischkin.

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