Zeit, dass sich was tut

(jms) Die Motivation und der Anreiz sind groß für die Zweitligahandballer des TV 05/07 Hüttenberg an diesem Samstagabend. Wenn die Mittelhessen um 19.30 Uhr in der Wiesbadener Sporthalle am Elsässer Platz antreten müssen, geht es nach zuletzt zwei sieglosen Spielen bei der SG Wallau um die Verteidigung des dritten Platzes und somit gleichfalls darum, den zweiten Rang nicht aus den Augen zu verlieren. Nachdem ein fieser Grippevirus Rückraum-Schütze Tomasz Jezewski, Führungsspieler Florian Laudt und Kreisläufer Christian Stelzenbach im letzten Heimspiel gegen Concordia Delitzsch (26:26) außer Gefecht gesetzt hatte, haben sich nun auch noch Andreas Lex und Mario Weber einen Infekt eingefangen, sodass die Vorzeichen auf das Spiel wiederum alles andere als perfekt zu bezeichnen sind.

(jms) Die Motivation und der Anreiz sind groß für die Zweitligahandballer des TV 05/07 Hüttenberg an diesem Samstagabend. Wenn die Mittelhessen um 19.30 Uhr in der Wiesbadener Sporthalle am Elsässer Platz antreten müssen, geht es nach zuletzt zwei sieglosen Spielen bei der SG Wallau um die Verteidigung des dritten Platzes und somit gleichfalls darum, den zweiten Rang nicht aus den Augen zu verlieren. Nachdem ein fieser Grippevirus Rückraum-Schütze Tomasz Jezewski, Führungsspieler Florian Laudt und Kreisläufer Christian Stelzenbach im letzten Heimspiel gegen Concordia Delitzsch (26:26) außer Gefecht gesetzt hatte, haben sich nun auch noch Andreas Lex und Mario Weber einen Infekt eingefangen, sodass die Vorzeichen auf das Spiel wiederum alles andere als perfekt zu bezeichnen sind.

Trainer Jan Gorr nimmt es gelassen: "Ich denke, dass Tomasz wieder dabei sein wird. Mitte der Woche ist auch Christian wieder ins Training eingestiegen. Auch bei Andreas Lex und Mario Weber bin ich recht zuversichtlich, was einen Einsatz angeht. Bei ›Flo‹ müssen wir abwarten, da es bei ihm etwas schlimmer geworden ist." Möglicherweise wird Gorr erst kurz vor dem Anpfiff wissen, mit welcher Formation er auflaufen kann.

Trotz aller Widrigkeiten im Vorfeld haben sich die Hüttenberger eine Menge vorgenommen. Immerhin steht für den TVH eine Revanche an, denn die bislang einzige Heimniederlage in dieser Runde mussten die Schützlinge von Trainer Jan Gorr mit 26:27 gegen Wallau hinnehmen. Kein Wunder, dass Gorr die Stärken des Gegners ausdrücklich hervorhebt: "Die Wallauer sind in der Deckung stark. Sie spielen ein sehr gutes 5:1-System - das muss erst einmal gelöst werden. Im Hinspiel haben wir trotz der Niederlage ganz gut gegen diese Deckung ausgesehen und immerhin 26 Tore geworfen. Zudem haben wir noch eine Menge Chancen herausgespielt, die wir aber dann durch Schwächen im Abschluss nicht verwerten konnten."

Wie schwierig die Aufgabe in der Landeshauptstadt wird, zeigt die Partie der SG gegen den HSC Coburg in der vergangenen Woche. Mit Mut zum Offensivspiel und einem überragenden Steffen Fäth im Rückraum schaffte Wallau immerhin ein passables 34:34-Unentschieden, dass die 1100 Zuschauer in der Sporthalle am Elässer Platz zufriedenstellen konnte. Vor allem Fäth konnte dabei mit seiner Leistung zufrieden sein. Stolze elf Mal traf der 18-jährige Youngster. "Er ist ein sehr guter Spieler in einem Team, dass von seiner Geschlossenheit lebt. Es ist dennoch so, dass Wallau ähnlich wie wir vom Teamgeist lebt. Deswegen braucht man eigentlich keinen Spieler groß herauszuheben."

Mit dem 27-jährigen Kreisläufer Jens Ehrmann steht ein unbequemer Spieler im Positionsangriff im Mittelpunkt, den es zu stoppen gilt. Zudem kann die elftplatzierte SG Wallau auf das Können der Rückraumspieler Sebastian Schulz und Tobias Schimmelbauer zurückgreifen.

Dass die Partie bei der SG Wallau alles andere als leicht wird, zeigt auch die Statistik. Von den letzten drei Auswärtsspielen konnte der TVH nur ein Punkt mit zurück nach Mittelhessen nehmen. Zuletzt gab es ein etwas ärgerliches und ebenso überflüssiges 28:30 beim EHV Aue. "Ich denke aber nicht, dass wir auswärts ein generelles Problem haben. Es ist in fremden Hallen nun mal nicht leicht, zu gewinnen. Zudem haben wir in Bietigheim gespielt, wo auch nicht jeder gewinnt", relativiert Gorr die zuletzt eher etwas schwache Auswärtsbilanz.

Aber auch ihn packt ein ganz besonderer Ehrgeiz im Vorfeld des Hessenderbys der beiden Ex-Bundesligisten. Seitdem Wallau vor zwei Jahren in die zweite Bundesliga aufgestiegen ist, konnte der TVH nicht ein Spiel gegen das Team aus dem "Ländche" gewinnen. "Es wird langsam mal Zeit", kündigt Trainer Jan Gorr deshalb voller Motivation und Ehrgeiz an.

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