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Jakob Armbrüster (links) und Jan Hartmann vom NSC Watzenborn-Steinberg lassen beim Hessenliga-Auftakt nichts anbrennen und unterstreichen mit zwei 9:0-Erfolgen gleich die Favoritenstellung ihres Vereins.

Ein Zeichen der Stärke

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(ria). Der Spielplan bescherte dem Oberliga-Absteiger NSC Watzenborn-Steinberg gleich zum Hessenliga-Auftakt einen Doppelspieltag. Seiner Ankündigung, den Wiederaufstieg anzustreben, ließ der NSC gleich erste Taten folgen und landete in Mittelbuchen einen 9:0-Kantersieg. Am Sonntag folgte in eigener Halle ein weiteres 9:0 gegen Niestetal.

SV Mittelbuchen - NSC Watzenborn-Steinberg 0:9:"Wir wollten ein Signal geben, dass es für jeden schwer wird gegen uns", umriss Kapitän Stefan Harnisch die Zielsetzung für diesen Doppelspieltag. Florian Müller bildete mit Fabian Moritz das erste Paarkreuz und hatte an der Seite von Harnisch im Doppel beim Fünfsatzsieg zu kämpfen. Fabian Moritz/Dennis Grötzsch und Jan Hartmann/Jakob Armbrüster sorgten für das komfortable 3:0 nach den Doppeln. Müller blieb gegen Mittelbuchens Nummer eins ohne Satzverlust, Moritz knackte seinen Gegner beim 15:13 im vierten Satz, danach wollten auch Hartmann, Harnisch, Grötzsch und Armbrüster ihren Gegnern kein Erfolgserlebnis gönnen. "Wenn man einmal 4:0 oder 5:0 vorne ist, ist es leichter, auch den Rest zu gewinnen. Es hätte auch knapper ausgehen können", freute sich Harnisch über den Kantersieg seines Teams im Main-Kinzig-Kreis. Die erdrückende Satzbilanz lautete dennoch 27:4 zugunsten der Mittelhessen. Die Ballstatistik sprach ebenso für sich. 330:209 lagen Harnisch und Co. hier vorne.

NSC Watzenborn-Steinberg SC Niestetal 9:0:Mit der gleichen Aufstellung und Entschlossenheit empfing der NSC tags darauf einen weiteren Gegner, der im letzten Jahr im Mittelfeld der Liga die Saison beendet hatte. Gegen die Nordhessen musste man nur fünf Durchgänge abgeben. Die NSC-Duos Moritz/Grötzsch, Müller/Harnsich und Hartmann/Armbrüster gönnten den Gästen in den Doppeln nur einen Satzgewinn. Hartmann/Armbrüster mussten allerdings im vierten Satz beim 20:18 über Graf/Schuwirth ganz schön kämpfen, ehe ihr Erfolg feststand. Mit Viersatzsiegen bauten Moritz, Müller, Harnisch und Hartmann die Führung in den Einzeln dann aus. Armbrüster und Grötzsch blieben im hinteren Paarkreuz ohne Satzverlust.

"Florian Müller hat stark gespielt, denn die beiden Gegner hatten eine starke Nummer eins. Aber es besteht schon ein deutlicher Unterschied zwischen der Oberliga und der Hessenliga", sieht sich Kapitän Stefan Harnisch in seiner Saisonprognose bestätigt, zumal Mitabsteiger TSV Besse ebenfalls mit einem 9:0-Sieg in die Saison startete.

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