Zehn Treffer von Ziad Rejab

(vk) Vom Ergebnis her können beide Mannschaften zufrieden sein. Beim 35:25 (18:10)-Erfolg des Bundesligisten HSG Wetzlar gestern Abend vor knapp 350 Zuschauern in einem Freundschaftsspiel in der Sporthalle Holzheim beim Regionalligisten HSG Pohlheim machte der Bundesligist aus dem Wetzlarer Osten durchaus Unterschiede deutlich. Aber auch die zwei Klassen tiefer beheimateten Gastgeber zeigten, dass die Mannschaft in der neuen Saison eine gute Rolle spielen kann.

(vk) Vom Ergebnis her können beide Mannschaften zufrieden sein. Beim 35:25 (18:10)-Erfolg des Bundesligisten HSG Wetzlar gestern Abend vor knapp 350 Zuschauern in einem Freundschaftsspiel in der Sporthalle Holzheim beim Regionalligisten HSG Pohlheim machte der Bundesligist aus dem Wetzlarer Osten durchaus Unterschiede deutlich. Aber auch die zwei Klassen tiefer beheimateten Gastgeber zeigten, dass die Mannschaft in der neuen Saison eine gute Rolle spielen kann.

Ein Zuschauer brachte die Partie auf den Punkt. "Beide Teams sind wohl in der Vorbereitung ein Stück weitergekommen", sagte der Fan. Beim Bundesligisten konnte Trainer Michael Roth mit Avishay Smoler, Timo Ludwig, Kevin Schmidt, Mario Allendörfer und Torwart-Talent Fabian Schomburg fünf Kaderspieler nicht aufbieten. Pohlheims Trainer Marius Naidin musste Jan-Philipp Hoepfner, Daniel Hirz, Kevin Dannwolf und Thomas Schäfer ersetzen.

"Wir hatten in der ersten Halbzeit wieder zu viel Respekt vor Wetzlar, vom Ergebnis her war es letztlich in Ordnung", erklärte Pohlheims Betreuer Volker Schneider. "Wir haben viel ausprobiert - auch verschiedene Deckungssysteme, gegen Ziad Rejab haben wir eine Manndeckung versucht", berichtete Wetzlars Co-Trainer Mile Malesevic, der sich nicht weiter in die Karten sehen lassen wollte. "Es wird noch etwas kommen, wir werden noch viel arbeiten", versprach Sebastian Weber, der aber auch eingestand, "dass noch einige Fehler dabei waren".

Nach fünf Minuten hatten Allendorf, Christophersen und Jungwirth den Bundesligisten mit 3:0 nach vorne gebracht, ehe Ziad Rejab per Siebenmeter auf 1:3 (6.) für Pohlheim verkürzte. Das erste Feldtor für die Hausherren gelang ebenfalls dem zehnfachen Torschützen Ziad Rejab, der immer wieder seine Gefährlichkeit zeigte, zum 2:6 (11.). Erst das fünfte Pohlheimer Tor zum 5:9 (16./ Dennis Weisel) ging nicht auf das Konto von Rejab. Beim Konterspiel des Bundesligisten wurde immer wieder die Überlegenheit deutlich. Wetzlar konnte es sich sogar erlauben, alle drei Siebenmeter (bis zur 17.

) auszulassen, wobei zwei von Pohlheims Sven Wösthoff gegen Allendorf und Christophersen glänzend pariert wurden. Über 13:7 (23./Gregor Werum) und 16:9 (27./Peter Jungwirth) kam die 18:10-Pausenführung des Bundesligisten zustande.

Nach dem Wechsel lag Wetzlar stets weit vorne. Beide Teams wechselten nun durch und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit herrlichen Treffern und guten Anspielen. Wetzlars Daniel Valo traf zum 26:14 (38.), doch beim 21:29 (52.) hatte Weisel den Rückstand auf acht Treffer reduziert. Am Ende lagen zehn Tore zwischen beiden Teams.

Tore / Pohlheim: Kartak (2), Sebastian Fay (2), Weisel (4), Christian Schäfer (2), Kleimann (1), Rejab (10/3), Benni Billek (2), Bepler (2). - Wetzlar: Sebastian Weber (2), Christophersen (2), Salzer (5), Valo (4), Allendorf (5), Jungwirth (7), Mraz (3), Djodjic (3), Timm Schneider (1), Chalkidis (1), Werum (2). - Schiedsrichter: Stein/Bargmann (Koblenz/Frankfurt). - Zuschauer. 350.

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