Wrackmeyer-Gala

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(ole). Was bis zur Hälfte der zweiten Halbzeit nach einem spannenden Spiel in der Handball-Landesliga Mitte aussah, wurde gegen Ende beim 18:33 (12:14) die nächste Niederlage für den Tabellenletzten TG Friedberg. Die HSG Linden etabliert sich mit diesem Sieg in der Tabellenmitte.

Die Anfangsphase war bei beiden Mannschaften von technischen Fehlern und Fehlwürfen geprägt. Die Friedberger fanden kaum Lösungen im Angriff, Linden hingegen konnte nur mit Toren aus der zweiten Reihe erfolgreich abschließen.

Es zeigte sich das immer gleiche Wechselspiel. Linden legte zwei, drei Tore vor, kassierte dann aber Zeitstrafen und Friedberg nutzte die Überzahl-Situationen, um wieder aufzuschließen. Mit fortlaufender Spielzeit stabilisierte sich die Friedberger Abwehr um Schlussmann Radu Balazs immer mehr und die HSG Linden tat sich richtig schwer. Auf der anderen Seite zwangen die Gäste die Hausherren immer wieder zu Fehlern, so sahen die Fans in der Halle am Seebach ein ausgeglichenes Spiel in Hälfte eins.

Die zweite Halbzeit wurde dann aber vom Lindener Hünen Jannis Wrackmeyer dominiert. Der Shooter konnte aus allen Lagen schießen und landete mit jedem Schuss einen Treffer. Eine Manndeckung der Friedberger war nur mäßig erfolgreich. Der dadurch mehr entstandene Platz in der Abwehr der TG resultierte in einigen Zwei-Minuten Strafen gegen die Abwehr. Die Lindener Abwehr tankte sich immer wieder durch und konnte sich so weiter absetzen. Zudem hinderte Lindens starker Torhüter Laudt die TGF an einer weiteren Aufholjagd. Die von Hinausstellungen zerfahrene Schlussphase nutzten die Gäste dann cleverer aus und belohnten sich selbst mit einem deutlichen Endergebnis.

Lindens Trainer Mario Weber war am Ende froh, dass es nicht so spannend wurde. "Wir hatten in Halbzeit eins Probleme mit Friedbergs Marco Zinnel und haben einige Zeitstrafen kassiert. In der zweiten Hälfte war es dann genau umgekehrt, da hat Friedberg öfters in Unterzahl spielen müssen. Das haben wir gut genutzt."

TG Friedberg: Balazs, F. Merten; Durchdewald (1), Zinnel (3), Ploner (3), Jonscher, Schmidt, Cadar, Methner (1), Seibert, Vlad (2), Kiel, Beyster (7/5).

HSG Linden: Laudt, Genger; Wallwaey, Müller (2/2), Mühlhans, Walter (2), Stöhr, Wrackmeyer (10), Deimer (6), Weber (1), Andermann (3), Höhn (3), Piesch (6).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Mischo/Radewald. - Siebenmeter: 5/5:4/5. - Zeitstrafen 14:10 Minuten. - Zuschauer: 200.

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