Wißmarer Canadier-Mannschaft auf Rang acht

(-) Mit einer kleinen Mannschaft reisten die Akteure des Paddelclubs Wißmar nach Hohenlimburg, wo der ansässige KC am vergangenen Wochenende Ausrichter der Deutschen Meisterschaften der Leistungsklasse war.

Aufgrund der geringen Niederschläge der vergangenen Wochen führte die Lenne nur wenig Wasser, dennoch wurde auf etwa zwei Metern Gefälle ein niveauvoller Parcours angelegt.

Bereits am Samstag fanden die Qualifikationsrennen für den Canadier-Einer statt. Hier startete der Wißmarer Leon Hanika, der sich über einen starken vierten Platz bei den deutschen Jugendmeisterschaften qualifiziert hatte, erstmals bei den Aktiven. Als einer der jüngsten Teilnehmer erwischte er allerdings einen unglücklichen ersten Lauf mit 50 Strafpunkten wegen eines nicht befahrenen Tores. Aber im zweiten Lauf bot sich für ihn die Möglichkeit sein Können unter Beweis zu stellen und mit einem respektablen 26. Platz beendete er den nationalen Wettkampf. Dies reichte allerdings nicht für das Halbfinale der besten 22 Paddler.

Deutscher Meister der Herren im Canadier Einer wurde Sideris Tasiadis (KSA Augsburg), der bei den Olympischen Spielen in London die Silbermedaille für Deutschland gewann.

Nachmittags standen schließlich die Mannschaftsrennen auf dem Programm. Nach langer Abwesenheit schickten die Wißmarer wieder eine Canadier-Einer-Mannschaft an den Start. Leon Hanika, sein Vater Ingo und Nils Ollinger schlugen sich wacker und erreichten trotz des großen Altersunterschiedes mit einer guten Fahrzeit und nur einer Torstab-Berührung Rang acht – eine starke Leistung.

Fast einen Titel aus heimischer Sicht gab es für Leonie Meyer, die nach ihrem Umzug nach Augsburg nun für den KSV Bad Kreuznach ins Boot steigt und mit ihren Vereinskolleginnen Silber in der Mannschaftskonkurrenz der Damen holte.

Im Einzel landete sie nach einer starken Vorstellung auf Rang zehn.

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