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Wißmar rückt auf Platz zwei vor

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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(se). Während in anderen Tischtennis-Klassen Spiele coronabedingt abgesagt werden mussten, wurden in der Bezirksoberliga alle Begegnungen mit heimischer Beteiligung ausgetragen.

Dabei kam der TTC Wißmar mit dem 9:3 über die TTF Niederbieber zu seinem zweiten Saisonerfolg und rückte in der Tabelle auf Platz zwei vor. Niederlagen bezogen die anderen beiden heimischen Mannschaften. Etwas unglücklich mit 4:8 verlor der TV Großen-Linden II gegen die FT Fulda, während der Gießener SV III in Großenlüder mit fünf Spielern antrat und mit 2:10 das Nachsehen hatte.

SSV Großenlüder - Gießener SV III 10:2:Mit nur fünf Spielern war die Dritte des GSV in dieser Partie chancenlos. Beide Punkte der Gäste gehen auf das Konto von Luis Frettlöh, der 3:1 und 3:2 gewann. Markus Geißler musste je eine 1:3-Niederlage hinnehmen. 2:2 trennte man sich also im vorderen Paarkreuz. Das war dann auch die einzige Ausbeute der Gießener in Osthessen. Robin Kehr unterlag Tom Seuring mit 0:3, stand beim 2:3 gegen Noah Keller bei eigener 2:1-Satzfühung vor einem Punktgewinn, hatte in den letzten beiden Durchgängen (6:11, 4:11) jeweils deutlich das Nachsehen. Pejman Khamehgir unterlag mit 1:3 und 0:3. Jeweils eine klare Niederlage musste Konrad Nöcker hinnehmen.

"Leider sind ein paar Spieler ausgefallen, weshalb wir nicht in gewünschter Stärke antreten konnten", berichtete GSV-Kapitän Robin Kehr. "Jedoch hatten wir uns gegen einen der Favoriten um den Aufstieg ohnehin nicht viel ausgerechnet."

TTC Wißmar - TTF Niederbieber 9:3:"Ein klarer Sieg, auch in dieser Höhe verdient", freute sich TTC-Mannschaftskapitän Carsten Schmidt, der allerdings auch einräumte, dass die Gäste mit zweifachem Ersatz angetreten waren. Besonders freute den Spielführer, dass alle Spieler gepunktet haben. "Eine rundum gelungene Sache", obwohl der Zeitpunkt der Partie am Sonntagmorgen sicherlich nicht jedermanns Sache gewesen ist.

Ausgeglichen verliefen die Spiele im vorderen Paarkreuz, in dem die Wißmarer Tom Tworuschka (3:0) und Gunter Penzel (3:2) gegen TTF-Akteur Carlo Gutmann gewannen, aber gegen dessen Teamkollegen Markus Bug mit jeweils 2:3 unterlagen.

Im mittleren Paarkreuz siegte Moritz Schreiber jeweils mit 3:0, während sein Teamkollege Carsten Schmidt ein 2:3 und 3:0 hinlegte. Im hinteren Paarkreuz gingen alle vier Punkte an die Wettenberger. Norbert Paulsen gewann gegen Michael Herr mit 3:2 und Marco Flügel mit 3:0. Michel Seibert setzte sich jeweils mit 3:0 durch.

TV Großen-Linden II - FT Fulda 4:8:"Mit einem Quäntchen mehr Glück und etwas mehr Power hätten wir durchaus mehr erreichen können", bedauerte Thomas Krämer. Der Mannschaftsführer der Lindener wies darauf hin, dass in vier von fünf Fünf-Satz-Spielen der letzte Satz mit jeweils 11:9 an die Gästeakteure ging. Dennoch wollte er die gute Vorstellung der Gäste nicht schmälern. "Die Mannschaft ist ausgeglichen und gut", stellte er fest. "Vor allem vorn haben die Fuldaer eine extrem gute Leistung gezeigt."

Vier von fünf Fünf-Satz-Spielen gehen mit 11:9 an den Gegner

Im vorderen Paarkreuz hatten die Großen-Lindener daher einen schweren Stand und gingen leer aus. Simon Frodl-Dietschmann (2:3 gegen Alexander Psol, 0:3 gegen André König) und Andre Malsch (jeweils 1:3 gegen die beiden Fuldaer) zogen sich trotz der Niederlagen achtbar aus der Affäre. Ausgeglichen ist die Bilanz im mittleren Paarkreuz, in dem Steffen Pohl (3:0 über Yannick Romeis, 3:1 gegen Benjamin Pfeiffer) beide Spiele gewann. Dagegen bezog Daniel Schmidt zwei Niederlagen. Auch im hinteren Paarkreuz trennte man sich 2:2. Hier gewann Thomas Krämer seine Spiele. Einem 3:0 über Sascha Herrmann ließ er im zweiten Durchgang ein 3:2 gegen Janik Pfeiffer folgen. Dagegen musste Arne Friede zwei denkbar knappe 2:3-Niederlagen hinnehmen. FOTO: RAS

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