"Das wird ein verdammt harter Kampf"

(lad) Bereits in der Hinrunde war es ein umkämpftes Topspiel, das am Samstag (20 Uhr) in der Rückrunde als wahres Spitzenspiel der Liga neu aufgelegt wird. Basketball-Regionalligist VfB 1900 Gießen Pointers reist als Tabellenführer zum Zweiten, HolidayCheck Baskets Konstanz, an den Bodensee, wo der Gastgeber in dieser Saison erst einmal als Verlierer vom Feld ging. Das hochklassige Hinrundenspiel ging im Oktober in zwei Verlängerungen, bevor Gießen mit 108:100 gewinnen und damit die Weichen für eine erfolgreiche Saison stellen konnte.

(lad) Bereits in der Hinrunde war es ein umkämpftes Topspiel, das am Samstag (20 Uhr) in der Rückrunde als wahres Spitzenspiel der Liga neu aufgelegt wird. Basketball-Regionalligist VfB 1900 Gießen Pointers reist als Tabellenführer zum Zweiten, HolidayCheck Baskets Konstanz, an den Bodensee, wo der Gastgeber in dieser Saison erst einmal als Verlierer vom Feld ging. Das hochklassige Hinrundenspiel ging im Oktober in zwei Verlängerungen, bevor Gießen mit 108:100 gewinnen und damit die Weichen für eine erfolgreiche Saison stellen konnte.

"Das ist ein absolutes Spitzenspiel, in dem die besten Mannschaften der Liga aufeinandertreffen. Das wird ein verdammt harter Kampf für beide Teams", ist Pointers-Trainer Dejan Kostic auf eine große Aufgabe vorbereitet. Zwei Vorteile sieht er auf der Seite des Gastgebers: "Erstens ist die Entfernung sehr groß; wir müssen die Strapaze auf uns nehmen, 500 km anzureisen und danach noch zu spielen. Zweitens kommen in Konstanz 1000 Zuschauer und mehr zu den Spielen. Mir macht es vor solchen Kulissen richtig Spaß, aber viele meine Spieler sind so etwas einfach nicht gewöhnt", weiß Kostic, dass seine Mannschaft zu den Süddeutschen trotz der Tabellenführung nicht unbedingt als Favorit anreist.

Aber dennoch hat er Selbstvertrauen: "Wir haben ein großes Potenzial, und wenn wir das abrufen, sind wir unschlagbar." Zudem haben die Mittelhessen ein halbwegs beruhigendes Polster von zwei Siegen auf Konstanz, sodass die Bodensee-Städter unter dem Druck des Zugzwanges steht, um Gießen nicht vollends enteilen zu lassen. Der VfB hingegen bliebe selbst bei einer Niederlage auf dem Platz an der Sonne. Aber trotzdem stellt der Coach klar: "Wir fahren da nicht hin, um ein Päckchen Salz im Rucksack mitzunehmen und dort gegen den Schnee zu streuen. Unser Ziel ist, die Meisterschaft so schnell wie möglich für uns zu entscheiden."

Ansonsten wartet mit den Gastgebern das unveränderte Team der Hinrunde: unumstrittener Topspieler ist der Amerikaner Michael Lay. Der 1,77 Meter kleine Aufbauspieler kommt durchschnittlich auf 21,8 Punkte, 5,3 Assists, 3,1 Steals und ist äußerst dreierstark. Unter den Brettern ist sein Landsmann Martin "J.R." Moore eine Bank; der 2,04-Meter-Mann sorgt mit seiner Block- und Reboundstärke dafür, dass seine Mannschaft in der Regel die bessere Reboundbilanz als der Gegner vorweisen kann. Und auch zwei deutsche Nachwuchsspieler gehören auf den Flügelpositionen zu den Aushängeschildern der Baskets: der 19-jährige Marcel Heberlein (1,96 Meter) erzielt im Schnitt 13,1 Punkte, der 21-jährige Eduard Foth (1,94 Meter) 11,3.

Neu ist nur der Trainer: Mit Domagoj Buljan gab im letzten Spiel der bisherige Co-Trainer sein Debüt als Headcoach und konnte gleich einen klaren Sieg beim heimstarken BV Villingen-Schwenningen verbuchen. Buljan hatte Roger Washington abgelöst, von dem sich der Klub nach eigener Aussage in beiderseitem Einvernehmen nach der 62:82-Niederlage in Rastatt getrennt hatte.

Für Gießen wird aller Voraussicht nach der flinke Aufbauspieler Joshua Alexander Steele spielen, der am Dienstag gegen Mainz solide debütierte. Auch sonst sind die Pointers in Bestbesetzung, sodass erneut ein hochklassiges Spiel zwischen beiden Teams zu erwarten ist.

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