Wille macht Unterschied

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(lno). Der Champions-League-Triumph ist für Trainer Filip Jicha vom Handball-Bundesligisten THW Kiel nur eine Station auf einem langen Weg. "Wenn jemand jetzt satt ist, weil er die Champions League gewonnen hat, kann er aufhören", sagte der Tscheche im Interview mit den "Kieler Nachrichten". Das gelte für jeden Physio, für jeden Spieler. "Wer satt ist, muss jetzt gehen. Profisport ist eine ›never ending story‹ mit unglaublichem Willen. Der macht den Unterschied." Nur die, die wirklich diesen Weg als Wichtigstes bezeichnen, seien die Besten. "Dafür muss man auch leiden."

Der 38-Jährige hatte in der Vorwoche den deutschen Rekordmeister beim Final-Four-Turnier in Köln mit Siegen über Telekom Veszprém aus Ungarn und im Endspiel gegen den FC Barcelona zum Titel in der europäischen Königsklasse geführt. Schon als Spieler hatte er mit dem THW Kiel 2010 und 2012 den Champions-League-Titel eingeheimst. "Egal, ob man es als Spieler oder Trainer gewinnt - es ist einfach ein einmaliges Gefühl", sagte Jicha. "Ich freue mich für die Jungs, dass sie sich selbst bewiesen haben, dass sie dazu in der Lage sind."

Filip Jicha war 2019 beim THW Kiel vom Co- zum Cheftrainer aufgerückt. Gleich in seiner ersten Saison holte der Welthandballer von 2010 neben der Champions League auch die deutsche Meisterschaft.

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