Wilhelmshaven stellt Insolvenzantrag

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(dpa). Die Spielbetriebs-Gesellschaft des Handball-Zweitligisten Wilhelmshavener HV hat am Mittwoch einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht gestellt. Das gab der Verein in einer kurzen Stellungnahme bekannt. Außerdem verkündete der frühere Bundesliga-Club den Weggang zweier Spieler: des Spaniers Juan de la Peña (SG BBM Bietigheim) sowie des Slowenen Tim Rozman (Tusem Essen).

Zum Saisonstart in der Vorwoche hatte der Klub von der Nordsee mit 32:29 beim TV 05/07 Hüttenberg gewonnen.

Ein Insolvenzantrag bedeutet während der Corona-Krise nicht mehr automatisch den Zwangsabstieg aus der 2. Handball-Bundesliga. Nach einem Bericht der "Wilhelmshavener Zeitung" (Donnerstag) plant der Verein die Gründung einer neuen Gesellschaft, in die die verbliebenen Spieler aus der bisherigen und vom Insolvenzantrag betroffenen WHV-Sportmarketing GmbH überführt werden sollen. In der Lizenzierungsordnung der Handball-Bundesliga heißt es in diesem Fall: "Befristet für den Zeitraum vom 1. 7. 2020 bis zum 28. 2. 2021 ist ein Wechsel des wirtschaftlichen Trägers möglich, wobei in diesem Fall dem Lizenznehmer am Ende der Saison 2020/2021 vier Pluspunkte aberkannt werden."

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