Handball aktuell

"Wilhelmshaven droht Insolvenz"

  • vonRedaktion
    schließen

(bf). Unruhe beim Handball-Zweitligisten Wilhelmshavener HV (WHV), dem ersten Saisongegner der Hüttenberger am 3. Oktober. Laut mehrerer Medien droht dem WHV die Insolvenz, Geschäftsführer und Hauptfinanzier Maik Menninga sitze in Haft. Demnach ermittelt die Staatsanwaltschaft Würzburg gegen den Vermögensberater wegen Anlagebetrugs, berichtet die "Wilhelmshavener Zeitung".

Manager Dieter Koopmann erklärte, "Menninga war bei uns nicht nur Geschäftsführer auch erster Vorsitzender und Hauptfinanzier". Über seine Firma Menninga Consulting habe er ein Großteil des Etats (geschätzt 2,5 Millionen Euro) abgedeckt. "Natürlich hat das finanzielle Konsequenzen für uns. Wir haben jetzt ein großes Loch", sagte Koopmann den "Lübecker Nachrichten". Er arbeite mit Hochdruck daran, die Lücke zu stopfen. Die Zeitung schreibt weiter: "Fakt ist aber: Der Spielbetrieb ist ungewiss, dem WHV droht die Insolvenz."

Die Spieler seien aktuell vom Trainingsbetrieb freigestellt, würden über Berater schon auf dem Markt angeboten, heißt es weiter. Eine offizielle Stellungnahme des Vereins gibt es bislang noch nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare