"Wilde Hassianer" in Mainz top

(au) Sieben Siege bei sieben Starts standen am Ende der Mainzar Drachenboot-Regatta für die Mannschaft der "Wilden Hassianer" vom Ruderclub Hassia Gießen zu Buche, die sich damit den Cupsieg in Rheinland-Pfalz erkämpften. Ein Erfolg der sich sehen lassen kann, wurde das Team doch für ihr hartes Training belohnt.

(au) Sieben Siege bei sieben Starts standen am Ende der Mainzar Drachenboot-Regatta für die Mannschaft der "Wilden Hassianer" vom Ruderclub Hassia Gießen zu Buche, die sich damit den Cupsieg in Rheinland-Pfalz erkämpften. Ein Erfolg der sich sehen lassen kann, wurde das Team doch für ihr hartes Training belohnt.

Die Mannschaft des Gießener Ruderclubs Hassia startete auf der Wettkampfstrecke im Mainzer Industriehafen in der Sportklasse. Dies sind Teams, die regelmäßig in der traditionsbehafteten Sportart trainieren und zugleich auch regelmäßig Wettkämpfe besuchen. Über die 500-Meter-Distanz starteten die Mittelhessen in zwei Rennen, doch keiner der Gegner vermochte den durchzugsstarken Wassersportlern vom RC Hassia Paroli zu bieten, die in der Gesamtbilanz mit acht Sekunden im Zwölf-Boote-Feld den Drachenkopf zuerst durchs Ziel schoben.

Auch über die 2000-Meter-Strecke gab es einen Start-Ziel-Sieg für die Lahn-Paddler, die verdient mit drei Sekunden vor einer Mannschaft aus Wiesbaden bei gleichem Starterfeld siegten.

Mit Spannung erwartet wurde das 6000-Meter-Verfolgungsrennen. Als schnellstes Team in Mainz starteten die "Wilden Hassianer" um die Gießener Drachenboot-Weltmeister Anne Andersen, Andreas Trzenschiok und Oliver Friedl als letztes von sechs Booten. Mit langen, wuchtigen Schlägen schob sich das 13 Meter lange, voll besetzte und damit rund zwei Tonnen schwere Boot aus Gießen an den früher gestarteten Teams vorbei und siegte verdient in 30:43,45 Minuten. Einziger Wermutstropfen für die Lahn-Paddler war, dass alle drei Rennen über die Supersprintdistanz (250 m) deutlich gewonnen wurden, aber im zweiten Rennen das Carbonpaddel von Schlagmann Trzenschiok im Wettkampf zerbrach und die Hassianer sich in der Gesamtwertung mit einer Hundertstelsekunde mit Platz zwei hinter einer Wiesbadener Mannschaft platzierten. Unverständlich, zumal diese im direkten Vergleich besiegt wurden und das Boot des RC Hassia Gießen sogar die Tagesbestzeit erpaddelte.

Ebenfalls mit Gießener Beteiligung starteten über die Langstreckendistanz die "Bavarian Allstars" einer bayerischen Renngemeinschaft, die sich mit Björn Lehrmund und Katharina Lorenz verstärkten und Rang fünf belegten. Genauso wie Hassia-Paddlerin Nicole Lehnert, die über die 500-Meter-Strecke das Team "Mainova Frankfurt" kurzfristig unterstützte, welches in der Gesamtwertung auf Rang sieben vorfuhr.

Für die mitgereisten Schlachtenbummler war es nach den zweiten Plätzen in Frankfurt und auf dem Edersee ein schöner Abschluss, denn für die Aktiven des RC Hassia geht es damit in die Sommerpause.

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