Wieseckerinnen ohne Chance

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(geb). Das zweite Auswärtsspiel der Kegel-Bundesliga führte die Frauen des KC 87 Wieseck zum Meisterschaftsmitfavoriten Preußen Lünen. Die Holzbahnen in der Kamener Stadthalle sind alles andere als leicht zu bespielen und verlangen den Keglerinnen alles ab. Eine minimale Veränderung des Wurfs oder des Aufsatzpunktes führt meistens nicht mehr zum gewünschten Ziel.

So hatten die Gießener Vorstädterinnen am Ende keine Chance und kassierten in ihrem dritten Saisonspiel eine deutliche 4491:4768 (25:53, 0:3)-Niederlage. Somit rangieren die Wieseckerinnen auf Rang drei der Tabelle, wobei einige Konkurrentinnen weniger Begegnungen absolviert haben.

Die Anstarterinnen Wiesecks in Person von Luisa Stark und Christina Vogel hatten es mit einem der besten Startblöcke der Bundesliga zu tun. Während Stark mit 759/3 noch etwas auf Tuchfühlung zu den Lünenerinnen mit sehr guten 792/9 und 826/12 blieb, vermochte es Vogel (710/2) zu keinem Zeitpunkt, richtig Zugriff auf die Bahnen zu bekommen.

Die Geschwister Ann-Kristin Alexander und Sabrina Brill, die wieder zur Verfügung stand, bildeten die Mittelachse der Mittelhessinnen. Alexander musste mit 699/1 abreißen lassen. Brill absolvierte hingegen ein gutes Spiel mit 766/4. Aber wie Stark konnte auch sie den Heimspielerinnen mit 794/10 sowie 815/11 nicht folgen. Der Drops war schon zu diesem Zeitpunkt so gut wie gelutscht. Es bedurfte nun schon einer Energieleistung, um die geforderten zehn Wertungen einzufahren. Der Lünener Schlussblock machte auch einige Zugeständnisse, was dann immerhin zu vier Wertungen führte. Ramona Wilczek und Julia Weiser agierten im letzten Drittel. Sowohl Weiser mit 781/8 als auch Wilczek (776/7) zeigten eine gute Partie und konnten das Duell gegenüber 772/6 und 769/5 gar für sich entscheiden.

Nächste hohe Hürde wartet

Der Frust über die deutliche Niederlage war bei den Wieseckerinnen recht schnell verflogen. »Die Gastgeber zeigten über weite Strecken, warum sie zum engeren Favoritenkreis gehören«, resümierte Wiesecks Cornelia Gebauer: »Es wird sicherlich noch einigen anderen Mannschaften ähnlich ergehen.«

Abermals steht ein spielfreies Wochenende an. Danach geht es am 9. Oktober zum nächsten Favoriten nach Remscheid. Auf der Kunststoffanlage dort sind Ergebnisse um die 850 und höher notwendig, um die benötigten 31 Wertungen zu holen.

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