TSG Wieseck gewinnt in Nordhessen

(mas) Durch einen 1:0-Auswärtserfolg beim KSV Hessen Kassel konnte sich die TSG Wieseck in der A-Junioren-Hessenliga in der Tabelle um einen Platz verbessern. Der VfB 1900 Gießen rutschte hingegen durch die 0:6-Schlappe beim TS Ober-Roden auf den vorletzten Rang ab. Ein Rückschlag nach dem Auswärtssieg letzte Woche beim FC Bensheim.

(mas) Durch einen 1:0-Auswärtserfolg beim KSV Hessen Kassel konnte sich die TSG Wieseck in der A-Junioren-Hessenliga in der Tabelle um einen Platz verbessern. Der VfB 1900 Gießen rutschte hingegen durch die 0:6-Schlappe beim TS Ober-Roden auf den vorletzten Rang ab. Ein Rückschlag nach dem Auswärtssieg letzte Woche beim FC Bensheim.

KSV Hessen Kassel - TSG Wieseck 0:1 (0:1): Viele Zweikämpfe bekamen die Zuschauer in Nordhessen zu Beginn zu sehen. Doch mit dem Tor des Tages in der 25. Minute übernahmen die Mittelhessen auch gleichzeitig das Kommando. Saban Avcu wurde mit einem Steilpass in Richtung Kasseler Tor geschickt. Avcu legte sich anschließend den Ball am herauslaufenden Torwart vorbei, doch der holte ihn bei dieser Aktion regelwidrig von den Beinen. Robin Fürbeth verwandelte den fälligen Strafstoß zur 1:0-Führung. In den folgenden Minuten bis zur Pause startete Wieseck ein wahres Powerplay. Doch beste Chancen durch Leidich (31.), Ersentürk (38./40.) und Kästner (43.) konnten nicht genutzt werden. In der 36. Minute hatten die Mittelhessen etwas Glück, dass ein Durcheinander in der Hintermannschaft nicht zum Ausgleich genutzt wurde.

Die Mannschaft von Harald Hauer startete so in die zweiten 45 Minuten, wie sie aufgehört hatte. Marius Jörg scheiterte nur knapp nach einer Fürbeth-Flanke. Hessen Kassel fand kein probates Mittel, deshalb versuchten es die Nordhessen immer mehr durch Distanzschüsse. Doch der auch gut aufgelegte TSG-Schlussmann Nigbur fing alles. Niklas Zeuner hatte in der 74. Minute Pech, als sein Schuss aus 22 Metern nur an der Torlatte landete. Zeuner wurde in der 56. Minute eingewechselt, musste jedoch in der 81. Minute verletzungsbedingt das Feld wieder verlassen. In der 82. Minute kam Kassel noch einmal vor das Wiesecker Tor. Doch Kovacevic kratzte den Ball gerade noch von der Torlinie. Es blieb letztlich beim insgesamt verdienten 1:0-Auswärtssieg der TSG Wieseck. Harald Hauer verteilte nach dem Spiel ein Extralob an die starke Abwehr, insbesondere die beiden Innenverteidiger Kovacevic und Mohr, die den Kasseler Topstürmer Knipping bestens im Griff hatten.

TSG Wieseck: Nigbur; Avcu (76. Barth), Koritkowski, Mohr, Jörg, Leidich (66. Gebhard), Ersentürk, Fürbeth, Vogt, Kovacevic, Kästner (56. Zeuner; ab 81. Kurt).

TS Ober-Roden - VfB 1900 Gießen 6:0 (2:0): Wie schon in Bensheim gerieten die Gießener schnell in Rückstand. In der achten Minute brachte der rechte Außenbahnspieler der Gastgeber eine Flanke nach innen, Tim Schöppner brauchte nur noch zum 1:0 zu vollenden. War Sinan Özgün beim ersten Tor noch Vorbereiter, vollendete er in der 22. Minute selbst. Der VfB 1900 kam sechs Minuten später zu einer Riesenchance, als Ußner Sturmpartner Erben auf die Reise schickte, der seinen Heber aber zu hoch ansetzte. Kurz vor der Pause bot sich Kapitän Kanschat die nächste Möglichkeit, als er in aussichtsreicher Position ebenfalls den Ball über den Kasten jagte.

Die TS Ober-Roden agierte aber weiter im Stile einer Spitzenmannschaft, ließ den Ball geschickt in ihren Reihen laufen, um im richtigen Augenblick zuzuschlagen. In der 60. Minute wurde der Ball nicht rechtzeitig aus der Gefahrenzone befördert, dies ließ sich Yves Böttler nicht entgehen. Spätestens jetzt war der Bann gebrochen, für die Heimmannschaft war es nur noch ein Trainingsspiel. Und so konnten sich noch drei weitere Schützen am klaren Sieg beteiligen In der 68. Minute das 4:0 durch Mark Nowak, das 5:0 erzielte Simon Heinrich nur fünf Minuten später, und für das Endresultat sorgte Jens Ries in der 88.

Minute. »Hier werden auch noch andere Mannschaften verlieren, dass sich meine Jungs aber nach dem 0:3 so aufgegeben haben, ist schon sehr erschreckend. Hinzu kommt, dass ich auch noch drei Spieler wegen Verletzung austauschen musste«, so ein sehr enttäuschter VfB-Trainer Peter Antschischkin.

VfB 1900 Gießen: Säglitz; Happel, Yildirim, Schneider (64. Albrecht), Marx (75. Pfeiffer), Kanschat, Saljihu, Wolff, Schaak (62. Degl), Erben (85. Michalak), Ußner.

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