TSG Wieseck 1:1 in Fulda

(mas) In der Fußball-Hessenliga der A-Junioren kam die TSG Wieseck beim JFV Viktoria Fulda zu einem 1:1-Remis. Der VfB 1900 Gießen musste im erwartet schweren Spiel zu Hause gegen den Tabellenzweiten Kickers Offenbach eine 2:6-Niederlage hinnehmen.

Während die Wiesecker mit zwölf Punkten im Tabellenmittelfeld stehen, rangiert der VfB 1900 auf einem Abstiegsplatz.

Viktoria Fulda - TSG Wieseck 1:1 (1:1): Auf dem schwer bespielbaren Kunstrasenplatz von Borussia Fulda taten beide Mannschaften sich schwer einen organisierten Spielaufbau herzustellen. Die Gastgeber hatten zunächst mehr vom Geschehen und versuchten, durch druckvolles Spiel zum Erfolg zu kommen. Zwingende Torchancen gab es jedoch für die Nordhessen nicht. Zu gut stand dabei die TSG-Abwehr. Tim Napierala dagegen hatte mit seinem Distanzschuss nach zehn Minuten Pech, dass dieser gut vom Heim-Torwart pariert wurde. Aufgrund der unzähligen Ballverluste auf beiden Seiten kam es nicht zu vielen Torchancen. Durch einen weiteren Schuss von Tim Napierala (25.) aus 20 Metern, nach feinem Spielzug über Robin Traut und Thorsten Gantenberg, ging die TSG dann etwas überraschend mit 1:0 in Führung. Der Ausgleich durch die Gastgeber lies allerdings nicht lange auf sich warten und fiel nur drei Minuten nach dem Wie- secker Führungstreffer, als der Ball sich nach einem Pressschlag im Wiesecker-Strafraum per Bogenlampe zum 1:1 (28.) ins Tor senkte. Im zweiten Durchgang war die TSG die ersten 25 Minuten spielbestimmend und hatte durch Tim Napierala (53.

), Thorsten Gantenberg (60.) und Robin Traut (68.) gute Tormöglichkeiten, die aber allesamt ungenutzt blieben. Die letzten 20 Minuten des Spiels kamen dann die Gastgeber wieder besser ins Spiel und hatten mit einem Schuss aus 20 Metern (70.) und einem direkten Freistoß (73.) gute Chancen. Weiterhin sorgten die Fuldaer mit einigen Eckbällen immer wieder für Gefahr vor dem Wiesecker Tor. Letztlich blieb es aber beim 1:1-Unentschieden in einer schwachen Hessenligapartie. "Insgesamt ist das Unentschieden in dieser niveauarmen Partie leistungsgerecht, da die Fuldaer zu Beginn und wir in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel hatten. Die zwingenderen Torchancen hatten allerdings wir und hätten das Spiel damit auch für uns entscheiden können", so die Trainer Frels und Emejdi.

TSG Wieseck: Schmitz; Wettner, Thörner, Schmitt, Sener, Milosevic, Muszong, Gaudermann, Traut (70. Ströhmann), Gantenberg (75. Mukasa), Napierala (85. Albenau).

VfB 1900 Gießen - Kickers Offenbach 2:6 (0:0): Der Tabellenzweite der Hessenliga hatte in den ersten 45 Minuten große Schwierigkeiten mit der engagierten Spielweise des VfB und musste klare Chancen der Gastgeber zulassen. Anton Celik (8.), Serkan Erdem (10.) sowie ein gut geschossener Freistoß in der 30. Minute von Celik, den Erdem nur knapp verpasste, sorgten für Gefahr vor dem OFC-Tor. In der 38. Minute scheiterte Erdem an OFC-Torwar Lukas Hohmann. Die Gäste hatten ihre erste zwingende Chance erst in der 42. Minute, doch VfB-Torwart Nathanael Bebler war hellwach und vereitelte die Chance. Nach der Pause wurden die Offenbacher dann jedoch stärker und nutzten zwei schnell vorgetragene Konter durch Mohammed Tahiri zur 2:0-Führung (50./54.). Die Gießener ließen nun die Köpfe hängen und kassierten prompt durch Dren Hodja (57.) und Philipp Fleischer (63.) Gegentreffer drei und vier. Der VfB 1900 konnte nicht mehr an das starke Spiel der ersten 45 Minuten anknüpfen, traf aber, nachdem man den Rückstand etwas verdaut hatte, durch eine schöne Einzelleistung von Diyer Elen (68.

) und dem 2:4 durch Ertugrul Gündüz nach schönem Zuspiel von Anton Celik (79.). Doch statt weiter in diesem Rhythmus nach vorne zu spielen, ließ man den OFC wieder mehr agieren. Folglich erzielte Dren Hodja (80.) und Kofi Asamoah nur eine Minute später mit einem Doppelschlag den 6:2-Endstand. Trainer Olaf Kraft zeigte sich nach dem Spiel frustriert und fand es "Schade", dass seine Mannschaft nicht an die starke erste Hälfte anknüpfen konnte. – VfB 1900 Gießen: Bepler; Jost, Dinler, Henrik Schmidt, Gündüz, Abraham, Elen, Rinn (76. Günes), Erdem, Celik, Timo Schmidt (64. Kastrati).

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