Wiesbaden in die Schranken weisen

(aj). Der RSV Lahn-Dill steht in dieser Woche vor seinem dritten Heimspiel binnen zehn Tagen. In einem Nachholspiel des zweiten Spieltages warten am heutigen Mittwochabend um 19:30 Uhr in der Rittal-Arena Wetzlar die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden auf den Tabellenzweiten der RBBL.

Brisant dabei, dass der deutsche Rekordmeister erst vor wenigen Tagen mit der Mannschaft aus der hessischen Landeshauptstadt die sportlichen Säbel gekreuzt hat. Am 23. Januar feierte der RSV Lahn-Dill einen klaren 87:57-Erfolg am Rhein, bei dem auf Seiten der Wiesbadener der niederländische Nationalspieler Gijs Even mit 23 Punkten und für den RSV Thomas Böhme mit 27 Zählern die offensiv erfolgreichsten Akteure waren. Ziel von Trainer Günther Mayer war es damals wie heute, das Rhinos-Quartett Arinn Young, André Hopp, Chaysee Wolf und eben Center Even auszuschalten.

Im ersten Spiel vor gut eineinhalb Wochen gelang dies bestens. Zusammen brachte es die kanadisch-deutsch-niederländische und US-amerikanische Combo auf lediglich 36 Punkte, deutlich weniger als im Schnitt zuvor. Mayer selbst, der seit Anfang Dezember die aus familiären Gründen in der kanadischen Heimat weilende RSV-Cheftrainerin Janet Zeltinger mit viel Engagement vertritt, darf sich heute eventuell wieder der Unterstützung der 43-Jährigen auf der Bank erfreuen. Janet Zeltinger ist bereits wieder zurück in Deutschland und sitzt aktuell ihre obligatorische Quarantäne ab.

Die Gäste aus der Kur- und Bäderstadt rangieren aktuell im Mittelfeld der Liga auf Rang fünf und konnten am vergangenen Wochenende Aufsteiger Frankfurt in einem weiteren Hessenderby zuhause knapp mit 64:58 bezwingen.

Der erneute Sprung in die Playoffs dürfte für die Rhinos aber noch in weiter Ferne liegen, musste sich die Mannschaft aus dem Wiesbadener Stadtteil Klarenthal doch bisher den direkten Konkurrenten um diese Plätze teils deutlich geschlagen geben. Wie gegen den RSV Lahn-Dill gingen auch alle Duelle mit Hannover, Rahden und Thüringen bisher verloren.

Doch die in Wiesbaden geleistete Arbeit besitzt seit dem Aufstieg vor fünf Jahren viel Potenzial und die beiden sportlichen Kontrahenten des Mittwochs pflegen eine ausgesprochen freundschaftliche Konkurrenz, egal wie die Nachholbegegnung in dieser Woche ausgehen wird. Die bisherige Bilanz gegeneinander spricht derweil eine eindeutige Sprache, denn mit zehn Erfolgen aus zehn Spielen haben die Mittelhessen hier die Nase klar vorne.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare