Ein Wiedersehen mit Marian Schick

(lad) Neuer Spieltag, neues Glück: Eine Woche nach der ärgerlichen 86:91-Niederlage der Licher BasketBären in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro B gegen die Skyliners Frankfurt II ist das Team von Trainer Gerald Wasshuber bei Erdgas Ehingen/Urspringschule zu Gast. Spielbeginn ist an diesem Sonntag um 18 Uhr.

(lad) Neuer Spieltag, neues Glück: Eine Woche nach der ärgerlichen 86:91-Niederlage der Licher BasketBären in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro B gegen die Skyliners Frankfurt II ist das Team von Trainer Gerald Wasshuber bei Erdgas Ehingen/Urspringschule zu Gast. Spielbeginn ist an diesem Sonntag um 18 Uhr.

Doch einfach wird es dort für die Mittelhessen nicht: Nach einer knappen 65:66-Auftaktniederlage am ersten Spieltag gewann Ehingen alle weiteren vier Spiele. Und das teilweise recht deutlich, wie beispielsweise im letzten Heimspiel gegen die Baskets Speyer, die mit 92:53 aus der Halle gefegt wurden. Zudem weisen die Schwaben, die die Saison im letzten Jahr auf Platz sechs beendet hatten, je die drittbeste Offense und Defense der Liga vor und sammeln hervorragende 41 Rebounds pro Partie - üppige zehn mehr als Kontrahent Lich.

Der Erfolg kommt überraschend, wenn man bedenkt, dass das Team im Schnitt keine 20 Jahre alt ist. Ältester und "erfahrenster" Spieler ist der amerikanische Shootingguard Nolan Richardson, der durchschnittlich 13,8 Punkte erzielt und im letzten Spiel gleich fünf Fernwürfe im gegnerischen Korb unterbrachte, mit gerade einmal 23 Lenzen. Doch die mangelnde individuelle Routine gleichen die Jungs von der Sportschule durch ihre jahrelange Eingespieltheit und ihren großen Kader aus, durch den sie ihre Athletik erst so richtig ausspielen können. 15 Spieler umfasst der Kader, von denen nur vier älter als 20 sind

Jede Position ist entsprechend mit mehreren jugendlichen und frischen Backups besetzt, sodass Trainer Ralph Junge nach Belieben rotieren kann, um das schnelle Spiel aufrechtzuerhalten. Topspieler ist Kapitän Josh Wilson. Der Amerikaner erzielt 17,2 Punkte und steuert pro Spiel fünf Assists bei. Auch Shootingguard Cornelius Adler (15 Punkte, 5 Rebounds) und Flügelspieler Ruben Spoden (10 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists) punkten zweistellig. Zudem ist die Center-Position stark besetzt. Hier wechseln sich der 2,08 Meter große Christian Kuhn und der 2,04 Meter große Marian Schick ab.

Vor allem der ehemalige Licher Schick glänzte im letzten Heimspiel mit 24 Punkten (bei 62,5 Prozent Trefferquote) und 15 Rebounds (davon 8 offensiv). "Um Marian haben wir vor der Saison massiv gebuhlt; er war mein Wunschspieler", trauert Wasshuber der nicht gelungenen Wiederverpflichtung Schicks immer noch hinterher. "Auf den großen Positionen bewegen wir uns auf dünnem Eis", weiß der Coach um die Folgen des verlorenen Pokers und der immer noch währenden Verletzung von Peer Wente, der nach wie vor nicht trainieren kann. Wenigstens kommt der erfahrene Matthias Meinel immer besser in Fahrt und ist an der Donau fest ins Licher Team eingeplant.

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