Wiedergutmachung steht an

(smg) Der TSV Krofdorf-Gleiberg will zurück in die Erfolgsspur. Gegen Wolfpack Wolfenbüttel soll am Sonntag ab 16.30 Uhr in der Eduard-David-Sporthalle die Niederlagenserie der Wettenberger Zweitliga-Basketballerinnen beendet werden.

Ihre hohe Niederlage, die sie bei Eintracht Braunschweig einstecken mussten, wollen indes die Bender Baskets Grünberg am Sonntag vergessen machen. Ein Selbstläufer wird die Auseinandersetzung mit den RheinStars Köln am Sonntag ab 17.30 Uhr aber nicht.

TSV Krofdorf-Gleiberg - Wolfpack Wolfenbüttel (Sonntag, 16.30 Uhr, Eduard-David-Sporthalle): Leicht wird das Spiel für die Mannschaft von Trainer Viktor Kramer nicht. Die Niedersachsen stellen ein starkes Team, sind den Krofdorferinnen in der Tabelle vier Punkte sowie vier Plätze voraus und haben in der Hinrunde knapp die Oberhand über den TSV behalten. Spätestens die klare Niederlage beim Schlusslicht RheinStars Köln hat die Mittelhessinnen geweckt. Sie trainieren intensiver und bereiten sich akribisch auf Wolfenbüttel vor. "Es ist auf jeden Fall was drin", sieht der TSV-Coach Chancen. Nach der Leistung des zurückliegenden Wochenendes kann es für seine Truppe nur nach oben gehen. Dafür müssen die Krofdorferinnen von den Außenpositionen wieder gefährlicher werden. Weniger als die zuletzt erreichte 19-prozentige Feldwurfquote ist kaum möglich. Unter dem Korb werden die Gastgeberinnen mit dem Einsatz von Yvonne Weber flexibler sein.

Hinter dem Mitwirken von Elke Henning steht aber ein Fragezeichen. Wichtig wird für den TSV das Herunterschrauben der Ballverluste sein. Wolfenbüttel übt mit seinem jungen Team über die gesamten 40 Minuten viel Druck aus, was vom jeweiligen Gegner permanent Wachsamkeit fordert. Kommt Wolfenbüttel ins Laufen und holt einen Vorsprung heraus, wird es für Krofdorf schwer, den wieder zu einzuholen. Drei US-Amerikanerinnen stehen in den Reihen der Gäste, wobei Rachelle Matthys etwas hinter ihren Kolleginnen zurücksteht. Die 1,91 m große Savannah Stedman gilt als eine der besten Centerinnen der Liga. Iwalani Rodrigues verfügt über einen sehr guten Schuss aus der Mitteldistanz. Zudem hat sie einen starken Drive zum Korb, besiegelte am Ende des Hinspiels die Wettenberger Niederlage und ist schwer zu verteidigen. Genau das sollen die Gastgeberinnen aber tun. "In den letzten Spielen haben die Schützen, auf die wir uns konzentrieren wollten, überdurchschnittlich getroffen", fordert Kramer clevere Defense seines Teams.

Bender Baskets Grünberg - RheinStars Köln (Sonntag, 17.30 Uhr, Sporthalle der Theo-Koch-Schule): Die Grünbergerinnen sind dem Schlusslicht, tabellarisch zwar weit voraus, jedoch gilt Köln als eine unangenehm zu spielende Mannschaft. Baskets-Trainer Philipp Sparwasser kennt das Gäste-Team gut. Er hat Respekt vor den Rhein Stars, auch wenn sie bislang erst zwei Saisonsiege auf dem Konto haben. Ihren letzten Erfolg landeten die Domstädterinnen am vergangenen Wochenende gegen Krofdorf. Sparwasser beschreibt Köln als Team, das im Kollektiv gut ist. Franziska Worthmann ist die herausragende Einzelspielerin. Nur sie kommt im Durchschnitt auf einen zweistelligen Scorerwert (15,9). Ansonsten ist die Mannschaft ausgeglichen aufgestellt. Ihre Stärke ist in der Verteidigung zu sehen. "Von deren Intensität und Physis dürfen wir uns nicht beeindrucken lassen", warnt Sparwasser. Im Gegenteil – die Gallusstädterinnen sollen ihren eigenen Stil spielen und diesen den Kontrahentinnen aufdrängen. Zudem soll das Tempo hochgehalten werden. Vorteile bei seinen Akteurinnen sieht der Trainer in puncto Athletik. Er macht aber auch Größenvorteile aus und sieht Grünberg unter den Brettern insgesamt physisch stärker als die RheinStars.

Etwas Bewegung kommt in den Kader der Bender Baskets. Natascha Heuser aus der Grünberger Regionalliga-Mannschaft hatte in der laufenden Runde schon zwei Einsätze im Zweitliga-Team und wird jetzt fest in den Kader der Ersten rücken. "Sie ist eine Verstärkung für uns, eine erfahrene Spielerin und eine gute Werferin", sagt Sparwasser. Die personelle Situation mit Dauerverletzten und den teilweise für Marburg auflaufenden Doppellizenzlerinnen soll sich nun ein wenig entspannen.

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