Wieder auf der Strecke

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Die Diagnose kam zur Unzeit, jetzt ist Vincent Größer aber zurück im Wettkampfgeschehen. Kurz vor Beginn der heißen Saisonphase hieß es für ihn noch: Pfeiffersches Drüsenfieber und mindestens sechs Wochen absolutes Sportverbot. "Schlimmer hätte es kaum kommen können. Nach zwei Siegen und mitten in der Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte so eine Katastrophe", beschrieb dann auch der Athlet des Triathlon Team Gießen seinen Zustand, als ihm Anfang Juni die behandelnden Ärzte das ganze Ausmaß seiner Erkrankung mitteilten.

Die Diagnose kam zur Unzeit, jetzt ist Vincent Größer aber zurück im Wettkampfgeschehen. Kurz vor Beginn der heißen Saisonphase hieß es für ihn noch: Pfeiffersches Drüsenfieber und mindestens sechs Wochen absolutes Sportverbot. "Schlimmer hätte es kaum kommen können. Nach zwei Siegen und mitten in der Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte so eine Katastrophe", beschrieb dann auch der Athlet des Triathlon Team Gießen seinen Zustand, als ihm Anfang Juni die behandelnden Ärzte das ganze Ausmaß seiner Erkrankung mitteilten.

Was folgte, waren die Absage aller anstehenden Wettkämpfe und das Umbuchen des ersten Starts über die Mitteldistanz in Zell am See/Österreich Ende August. Inzwischen hat Vincent Größer alles gut überstanden, und er befindet sich seit gut vier Wochen wieder im Training. "Ich habe Umfänge und Intensität langsam gesteigert und bin mit meinen Trainingsleistungen zurzeit ganz zufrieden, auf jeden Fall ist aber noch Luft nach oben", bilanziert der Medizinstudent seine aktuelle Form. Am Sonntag steht der erste Test beim City Triathlon in Hanau an, bei dem Größer als Titelverteidiger seinen Vorjahreserfolg wiederholen will. Eine Woche später stellt sich der 21-Jährige dann den top besetzten deutschen Meisterschaften über die olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) beim V-Card-Triathlon in Viernheim.

Unter normalen Bedingungen und ohne die krankheitsbedingte Trainingspause wäre ein Platz auf dem Podium in seiner Altersklasse hier ein realistisches Ziel gewesen. Nun bleibt es allerdings abzuwarten, zu welchen Leistungen Größer auf dem anspruchsvollen Kurs in Südhessen in der Lage sein wird.

Ende September folgt dann – nach Einsätzen für das Regionalliga-Team Wetterau – der erste Start über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) beim Ironman 70.3 in Koper/Slowenien. Dort möchte sich Größer eine Top-Platzierung in seiner Altersklasse und die Qualifikation für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft 2019 in Nizza sichern. "Bis Slowenien bleiben mir noch knapp sechs Wochen, um an meine gute Form zu Anfang der Saison anzuknüpfen, und ich bin sehr zuversichtlich, dass mir das auch gelingen wird", sagte Größer. Der junge Fernwalder Triathlet hofft, dass diese Saison nach einem schwierigen Start noch einen versöhnlichen Abschluss findet.

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