Der Heuchelheimer Andreas Klan setzt sich gegen den Leuseler Jannis Lerch durch, die jeweiligen Teamkollegen Nicklas Mattig (l.) und Dominik Götze (r.) beobachten die Szene. FOTO: OV
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Der Heuchelheimer Andreas Klan setzt sich gegen den Leuseler Jannis Lerch durch, die jeweiligen Teamkollegen Nicklas Mattig (l.) und Dominik Götze (r.) beobachten die Szene. FOTO: OV

Wieder keine Punkte

  • Oliver Vogler
    vonOliver Vogler
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(rsc). Auch im zweiten Spiel unter Neutrainer Daniel Marx konnten die TSF Heuchelheim in der Fußball-Gruppenliga nicht punkten. Bei der Spvgg. Leusel setzte es auf dem Alsfelder Kunstrasenplatz mit 0:3 eine verdiente Niederlage, die die stark abstiegsgefährdeten Gäste immer mehr an die Kreisoberliga denken lässt. Die Platzherren von Trainer Ertac Caliskan zeigten sich von der Vorwochenniederlage beim FSV Schröck gut erholt und konnte drei weitere Punkte sammeln, die den Abstieg weiter verdrängen konnten.

Die erste Hälfte der ersten Halbzeit hatte es so ausgesehen, als ob die TSF etwas reißen könnten. Die Spvgg. Leusel war nicht ganz so präsent auf dem Platz und unkonzentriert beim letzten Pass. Wenn sich Heuchelheim den Ball erobert hatte, versuchte man, mit langen Bällen die gegnerische Abwehr zu knacken. Pech hatten die Gäste, als ihr 1:0 von der Unparteiischen wegen angeblichen Abseits nicht gegeben wurde. Selbst Leusels Vorsitzender Marco Meier hatte ein strafbares Abseits bei dem Treffer nicht erkennen können. Erst als auf der Gegenseite das erste Tor in der 24. Minute durch Serkan Erdem auf Vorarbeit von Fabian Erb gefallen war, bekam die Spvgg. Leusel den Gegner so richtig in den Griff und ließ nichts mehr anbrennen.

Cevayir Kilercioglu gelang in der 57. Minute auf Vorarbeit von Leon Hakaj das 2:0. In der 75. Minute wurde Marius Eifert im Gästestrafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verschoss Mathias Lutz, so dass Leusel erst mal die 2:0-Führung nicht ausbauen konnte. Kurz vor Schluss wäre fast der Anschlusstreffer gefallen. Doch Heuchelheim hatte diesbezüglich kein Abschlussglück. Denn diesmal stand statt eines Abseitspfiffes der Pfosten einem Torerfolg im Wege. Besser machte es der eingewechselte Leon Woltert in der Nachspielzeit. Mit einem Schuss aus 18 Metern in den Winkel stellte er den 3:0-Endstand her. Außer dem Pfostentreffer kam von Heuchelheim im zweiten Spielabschnitt nicht viel, so dass der Sieg von Leusel selbst in dieser Höhe als absolut verdient bezeichnet werden muss.

Spvgg. Leusel: Roman Brenneis; Götze, Erdem (ab 55. Bornmann), Eifert, Lutz, Celiksoy, Lukas Ruppel, Hakaj, Kilercioglu (ab 63. Woltert), Erb (ab 82. Boss), Lerch.

TSF Heuchelheim: Glöckner; Kreiling, Euler (ab 61. Siering), Klan (ab 80. Seel), Hehn (ab 46. Schmitt), Lotz, Mattig, Kießwetter, Schmidt, Kaus, Reinhardt.

Im Stenogramm: Schiedsrichterin: Depta (Kirchhain). - Z.: 110. - Tore: 1:0 (24.) Erdem, 2:0 (57.) Kilercioglu, 3:0 (90.+1) Woltert. - Bes. Vorkommnis: Lutz (75.) verschießt FE.

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