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Robin van Calster und der EC Bad Nauheim sind am Dienstag im Colonel-Knight-Stadion im Einsatz.

Wieder im Wettkampfmodus

(cso). Acht Tage ohne Wettkampfeinsatz - das sind Eishockey-Spieler während der Saison eigentlich gar nicht gewöhnt. Die Länderspielpause macht’s möglich. Und so verlängerte Trainer Harry Lange die geplante trainingsfreie Zeit für die Akteure des EC Bad Nauheim um 24 weitere Stunden und gab seinen Schützlingen fünf freie Tage am Stück. Nicht zuletzt wohl aufgrund der gezeigten Leistungen und des andauernden Höhenflugs der Kurstädter, die in der DEL 2 nach einem Viertel der Saison von Platz zwei grüßen.

Am heutigen Dienstag geht’s aber weiter, wenn im Colonel-Knight-Stadion ab 19.30 Uhr der ESV Kaufbeuren vorstellig wird.

Nach der letzten Begegnung in Freiburg (4:3-Sieg) entließ Lange seine Spieler in die Entspannung. Von Montag bis Freitag stand für Tristan Keck, Tobias Wörle und Co. von Vereinsseite nichts auf dem Programm. »Ich weiß, dass der eine oder andere vielleicht doch in den Kraftraum geht, halte es aber für wichtig, auch mal komplett weg vom Eis zu kommen. Das ist die einzige Phase der Saison, in der das mal möglich ist, bevor es jetzt wieder rund geht«, ließ Lange durchblicken.

Im Einsatz für eine nationale Auswahl war - bis auf Maximilian Glötzl - kein Bad Nauheimer Spieler. Der Förderlizenzler von den Kölner Haien weilte bis Montag mit der deutschen U20-Nationalmannschaft beim Vier-Nationen-Turnier in Lillehammer, kam für die Wetterauer in dieser Saison aber bislang ohnehin nur einmal zum Einsatz.

Neben den Langzeitverletzten Andreas Pauli (Sehnenverletzung an der Hand) und Patrick Seifert (Adduktoren) hat Lange vor dem Duell mit dem Rangsiebten alle Mann an Bord. Mick Köhler, der zuletzt gefehlt hatte, kehrt in den Kader zurück. Wer von den Kölnern noch das Aufgebot ergänzt, entscheidet sich erst kurzfristig am Dienstag. »Robin van Calster wird wie zuletzt zum Aufgebot gehören. Ich denke, dass daneben aber keiner mehr aus Köln kommt«, sagte Lange.

Kaufbeuren hat - zumindest auf dem Papier - einen etwas schwächeren Kader als in der Vorsaison. Dennoch weiß der EC-Coach, dass die Allgäuer nicht gerade der Wetterauer Lieblingsgegner sind. »Natürlich hatten sie in der Verteidigung einen erheblichen Aderlass. Dennoch spricht die Qualität der Kontingentspieler für sich«, warnt der Österreicher. »Sie haben oft nur mit einem Tor verloren. Das dürfte auch in Nauheim eine enge Kiste werden.«

Ebenfalls beim Nationen-Turnier der U20 in Norwegen waren die ESV-Dauerbrenner Markus Schweiger und Yannik Burghart (13 bzw. zwölf Saisonspiele bislang). Sicher fehlen wird der Mannschaft von ESVK-Trainer Tray Tuomie beim Gastspiel in der Wetterau Yannik Burghart, der sich bei der Nationalmannschaft eine Verletzung zugezogen hat.

Auch in dieser Saison gibt es beim EC die Aktion »Bring einen Freund mit«. Gegen Kaufbeuren hat jeder Dauerkartenkunde die Möglichkeit, pro Dauerkarte kostenlos ein zusätzliches Ticket zu erhalten. An den Abendkassen (ab 18.30 Uhr) gibt es bei Vorlage der Dauerkarte(n) jeweils eine Stehplatzkarte gratis.

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