Wieder im Geschäft

In der Handball-Landesliga Mitte hat die MSG Linden in eigener Halle mit 32:19 (15:9) gegen die TG Friedberg gewonnen und dem Team aus der Wetterau dabei keine Chance gelassen. Nach dem 26:26 aus dem Hinspiel hatten sich die Friedberger Verantwortlichen auch fürs Rückspiel mehr erhofft, TG-Coach Sven Daxer ging nach der Partie mit seinem Team aber hart ins Gericht: »Wir haben heute defensiv jegliche Körperlichkeit vermissen lassen. Ich weiß nicht, ob meine Mannschaft im Angriff heute nur den Seitwärtsgang drin hatte.«

Von JSA

In der Handball-Landesliga Mitte hat die MSG Linden in eigener Halle mit 32:19 (15:9) gegen die TG Friedberg gewonnen und dem Team aus der Wetterau dabei keine Chance gelassen. Nach dem 26:26 aus dem Hinspiel hatten sich die Friedberger Verantwortlichen auch fürs Rückspiel mehr erhofft, TG-Coach Sven Daxer ging nach der Partie mit seinem Team aber hart ins Gericht: »Wir haben heute defensiv jegliche Körperlichkeit vermissen lassen. Ich weiß nicht, ob meine Mannschaft im Angriff heute nur den Seitwärtsgang drin hatte.«

Der erste Treffer des Spiels ließ über zwei Minuten auf sich warten, ehe Jannik Andermann für die Hausherren zum 1:0 traf. Friedberg verlor nach dem 2:2 durch Aljoscha Schmidt (6.) früh den Anschluss und lag zwei Minuten später bereits mit 2:5 hinten. Von Anfang an lieferten beide Teams ein hohes Tempo, dem die TG in Form von Fehlern im eigenen Angriff Tribut zollen musste und besonders im ersten Spielabschnitt den Gegner zu einfachen Toren per Gegenstoß einlud. So enteilte Linden nach 13 Minuten durch einen stark aufspielenden Malte Höhn per sehenswertem Treffer auf 8:4. Kurze Zeit später nahm Daxer dann die Auszeit, um den Versuch zu unternehmen, die Sinne seines Teams zu schärfen.

Doch die Fehlerkette der Friedberger riss nicht ab, sodass die Flügelzange Andermann/Höhn ihre Treffsicherheit ein ums andere Mal bewies und Linden sich immer weiter absetzte. Zu allem Ärger der Gäste ließen diese mittlerweile immer wieder den Ärger auf dem Feld verbal aneinander aus. »Sicher war da die ein oder andere lautstarke Äußerung dabei. Jeder Spieler verarbeitet so eine Frustsituation anders. Der eine etwas lauter, der andere eher mit sich selbst. Das wird aber kein Problem sein jetzt«, beruhigte Daxer die Gemüter nach dem Spiel etwas.

Passend dazu war Lindens Linksaußen Jannik Andermann nach dem Spiel glücklich, dass »heute nahezu alles lief was wir uns vorgenommen haben, was diese Saison in der Art und Weise noch nicht der Fall war.« Daraus resultierend dann auch der deutliche 15:7-Halbzeitstand für die Gastgeber, den Lukas Loh herbeiführte.

Sieben Minuten nach Wiederbeginn stand erstmals der Zehn-Tore-Abstand auf der Anzeigetafel, als der beste Torschütze der MSG mit insgesamt elf Treffern, Chris Grundmann, zum 19:9 einwarf. Friedberg tat sich schwer mit der aggressiven Deckung des Gegners, wenn sich eine Lücke auftat, zogen die Gäste oftmals wenigstens den Strafwurf, den dann Andre Avemann oder Aljoscha Schmidt in insgesamt fünf Ausführungen hundertprozentig verwandelten.

n der Schlussphase trudelte die Partie so ein bisschen dahin, sodass sich die anfangs so heißen Gemüter abkühlten. Mit der Niederlage verpasste Friedberg einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf, während die MSG Linden durch die Niederlage des TV Petterweil wieder mitten im Oberliga-Aufstiegskampf ist.

MSG Linden: Rocksien, Schindowski – Nober, Jung (3), Müller (1), Mühlhans, Vogel (2), Berger (1), Loh (1), Andermann (7), Höhn (6), Grundmann (11/4)

TG Friedberg: Balazs, Merten – Zinnel (1), Christian Schmidt, Ploner, Mahr, Reeb, Petrosanec (3), Vellenzer, Vlad (4), Avemann (5/3), Gustavsson (1), Musch, Aljoscha Schmidt (5/2)

Stenogramm / Zeitstrafen: 5/3. - SR.: Hartmann/Thomsen. - Zuschauer: 160.

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