Wichtiger Erfolg

  • vonSvantje Merker-Gärtner
    schließen

(smg). Anscheinend haben sich die Krofdorf Knights auf spannende Spiele festgelegt. Nach dem letztwöchigen knappen Sieg folgte am Samstag ein weiteres enges Ding. Beim Zweitliga-Kontrahenten ChemCats Chemnitz setzten sich die Basketballerinnen um Headcoach Uwe Scheidemann mit 60:58 durch.

Die Partie war über 40 Minuten lang relativ ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte die andere spielerisch dominieren, jedoch hatten die Gäste das Reboundverhältnis am Ende deutlich mit 44:30 für sich entschieden.

Anfänglich lagen die Krofdorf Knights vorne und hatten auch in den ersten Minuten des zweiten Viertels einen Vorsprung von zehn Punkten. Sie kamen zu vielen Würfen, aber die Ausbeute war zu gering, um weiter davonzuziehen. Die erste Halbzeit gewannen sie mit 38:27 und hatten bis dahin bereits neun Offensivrebounds gesammelt. Chemnitz kam gut aus der Pause, die Wettenbergerinnen schwach. In der 26. Minute schafften die Gastgeberinnen das 41:40, und alles war wieder offen. Mehr als drei Zähler Vorsprung gab es anschließend für keines der Teams mehr. Auf beiden Seiten häuften sich die Fehler.

"Wir hatten Tempoabbrüche und sind falsch gelaufen", beschrieb Co-Trainer Mika Scheidemann, warum es bei den Knights nicht besser lief. Gegen die aggressiv verteidigenden ChemCats hatten seine Akteurinnen vor allem gegen Schluss hin nur wenige klare Optionen. Spätestens nach dem 55:55 (37.) war auf dem Feld mehr Kampf als Spiel. "Geholfen hat, dass uns Chemnitz durch unnötige Fouls an die Freiwurflinie geschickt hat", kam Krofdorf von dort zu wichtigen Punkten und zum Sieg. Den feierten die Knights gleich doppelt. Ihr in Gießen gebliebener Pointguard Susanne Seel gewann zu Hause ziemlich zeitgleich die Wahl zur Miss Hessen.

Chemnitz: Bertram (5/1 Dreier), Brochlitz (17/1), Buschbeck (2), Frölich (12), Kluge (2), Neuber-Valdez (9/1), Peroche (7), Rohland (4), Kunze, Ludwig, Sommer. / Krofdorf Knights: Gohlke (4), Huff (13/1 Dreier), Lückenotte (8/2), Quapil (5/1), Sohn (5), Williams (8/1), Kracikovà (17/15 Rebounds), Dobler, Ishaque.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare