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Wichtige Partie in Nordhessen

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Von: Michael Wingefeld

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Durchsetzungsvermögen benötigen Lennart Lauber und seine HSG Wettenberg, um in Vellmar zu bestehen. © Tim Balser

(miw). Während die HSG Pohlheim in der Handball-Oberliga der Männer eine Woche nach der Derby-Niederlage bei der HSG Wettenberg aufgrund positiver Corona-Fälle bei Gegner Bruchköbel ein spielfreies Wochenende hat, greift die HSG Kleenheim-Langgöns in dem noch jungen Jahr 2022 erstmals ins Spielgeschehen ein. Größer könnte die Aufgabe kaum sein - mit der MT Melsungen II steht der Mannschaft aus dem Kleebachtal eine Aufgabe bevor, die in der laufenden Saison sportlich bislang noch nicht bezwungen werden konnte.

Die HSG Wettenberg reist derweil ebenfalls nach Nordhessen und steht am Sonntag vor einer wichtigen Partie in Vellmar.

MT Melsungen II - HSG Kleenheim-Langgöns (Samstag, 17 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen): Das Hinrundenspiel in Oberkleen endete knapp mit 21:20 für die Bundesliga-Reserve. Da diese jedoch einen Spieler in ihren Reihen hatte, der nicht spielberechtigt war, wurden die beiden Zähler nachträglich der HSG gutgeschrieben. Diese beiden Minuspunkte sind die bislang einzigen bei der MT. Zwar liegen die Nordhessen aktuell »nur« auf Rang drei, dies liegt jedoch in erster Linie daran, dass Melsungen erst fünf Spiele bestritten hat. Gäste-Trainer Matthias Wendlandt weiß um die Schwere der nächsten Aufgabe und schätzt die MT sehr stark ein: »Melsungen ist ein absoluter Spitzenverein und hat zu Hause bislang noch kein Spiel verloren. Sie haben eine junge und sehr ausgeglichene Mannschaft, die über eine hohe individuelle Qualität verfügt.« Fraglich aufseiten der Kleenheimer sind die Einsätze von David Straßheim, Max Leger und Nico Scheibel.

TSV Vellmar - HSG Wettenberg (Sonntag, 18 Uhr, Großsporthalle Vellmar): Eine Woche nach der starken Leistung und dem nicht zu erwartendem Derby-Heimsieg über Pohlheim steht die HSG Wettenberg vor einer enorm wichtigen Auswärtspartie beim TSV Vellmar. Der Gastgeber, aktuell Vorletzter, war in der vergangenen Woche aufgrund positiver Corona-Fälle bei Gegner Großenlüder noch nicht im Einsatz, steht also vor dem ersten Spiel 2022. Anders als das Hinrundenspiel gegen die Wettenberger konnte Vellmar häufig gute Ergebnisse einfahren, so bei einer knappen Niederlage gegen Melsungen und einem Remis gegen Petterweil. HSG-Coach Axel Spandau weiß um die Relevanz des Spiels, will sein Team noch den begehrten vierten Tabellenplatz erreichen: »Wir wollen uns positiv entwickeln und auswärts unsere ersten Punkte einfahren. Ich erwarte ein sehr schweres Spiel. Vellmar ist im Rückraum und Kreisläuferspiel eingespielt und hat in Stumbaum und Adam zwei Gegenstoßspezialisten.« Bei den Wettenbergern werden weiterhin Lukas Becker, Max Panther und Julius Thrun fehlen.

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