Wetzlarer Schwimmer belegen in Baunatal 14-mal Platz eins

(hn) Zur 33. Auflage des Schwimmens um das Goldene Kleeblatt hatte die SG ACT/Baunatal am Wochenende eingeladen. Im »Aqua-Park« Baunatal mit seinen sechs 25-Meter-Bahnen waren 38 Vereine mit 403 Sportlern bei mehr als 1700 Starts vertreten. Elf Sportler des TV Wetzlar sprangen in Nordhessen ins kühle Nass und fischten am Ende 48 Medaillen, davon14 in Gold, und fünf Pokale aus dem Wasser. Der Höhepunkt der Veranstaltung aus heimischer Sicht waren aber zweifelsohne die Brustrennen von Elena Peppler, die sich für die offenen deutschen Kurzbahnmeisterschaften Mitte November in Wuppertal qualifizierte.

Der Sportliche Leiter des TV Wetzlar, Uwe Hermann, und das Trainerteam um Peter Klotz und Simon Winterfeld hatten daher die erste Mannschaft gemeldet. Für das Finale der besten sechs qualifizierte sich auch Christian Balser (Jahrgang 1993) vom TV Wetzlar. Er belegte in 29,47 Sekunden den dritten Platz im Finale über 50 m Rücken. Mit einem Pokal im Gepäck kehrte Sarah Berneaud (1996/Gießen) an die Lahn zurück. 100 m Freistil in 1:02,76 Minuten wurden mit der Goldmedaille und einem Pokal ausgezeichnet. Eine weitere Goldmedaille gab es für 1:14,35 Minuten über 100 m Lagen. Einen Pokalgewinn verzeichnete auch Adrian Balser (1996). 100 m Brust in 1:16,46 Minuten konnte keiner seiner Konkurrenten erreichen. 100 m Lagen (2./ 1:06,08), 100 m Rücken (2./1:05,79) und 200 m Freistil (1./2:08,02) waren weitere starke Leistungen des Talents. Auf den Bruststrecken über 100 m und 200 m gab es für die Wetzlarer im Jahrgang 1993 zwei Doppelsiege zu verzeichnen. Trotz der hohen Trainingsbelastungen der letzten Wochen zeigte sich Konstantin Veit (Allendorf/Lahn) bereits in guter Frühform. 1:12,08 und 2:31,15 Minuten waren seine Siegerzeiten, auf den Silberrang schwamm sich mit dem Biebertaler Chris Hartmann (1:16,56 und 2:46,85) ein weiterer Sportler des TV Wetzlar.

Schnellste Schwimmerin der Veranstaltung wurde die Wieseckerin Elena Peppler (1994) in 2:44,94 Minuten über 200 m Brust. Der Neuzugang aus Gießen entwickelt sich prima und bot in Baunatal die besten Leistungen der Domstädter. Sie qualifizierte sich für zwei Finalläufe über 50 m und 100 m Brust. In diesen demonstrierte die 16-Jährige ihre neue Leistungsstärke deutlich. 50 m Brust in neuer Bestzeit von 34,87 Sekunden bedeuteten im Finale den dritten Platz und gleichzeitig die Pflichtzeit für die offenen deutschen Kurzbahnmeisterschaften Mitte November in Wuppertal.

Mit der gleichen Platzierung schlug sie im Finale über 100 m Brust an. In guten 1:15,26 Minuten unterbot Peppler auch hier die Norm für die »Deutschen«. Ebenfalls in guter Form präsentierte sich Stephanie Fuhrländer (1997/Waldgirmes), bei der es zwar nicht für eine Goldmedaille reichte, die aber die technischen und taktischen Vorgaben ihrer Trainer perfekt umsetzte. 100 m Freistil in 1:07,09 (2. Platz) wurden ebenso mit der Silbermedaille belohnt wie die 2:42,41 Minuten über 200 m Rücken.

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