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Wetzlarer Pöter erhält Leistungssportverbot

Schock für die HSG Wetzlar: Spielmacher Philipp Pöter hat nach einer Untersuchung am Uni-Klinikum Gießen von den Ärzten Leistungssportverbot erhalten. Der Handball-Bundesligist hat darauf bereits reagiert und nachverpflichtet.

(fk/bf) Drei Tage vor dem Saisonstart gegen die Füchse Berlin müssen die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar einen weiteren personellen Rückschlag verkraften. Spielmacher Philipp Pöter wird auf unbestimmte Zeit fehlen. Das erklärten die Mittelhessen am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz. Grund dafür sind Probleme, die bei Untersuchungen im Universitätsklinikum Gießen diagnostiziert wurden und dem 30-jährigen Sommer-Neuzugang bis auf Weiteres das Ausüben von Leistungssport unmöglich machen.

"Es ist nach derzeitigem Stand davon auszugehen, dass uns auch Philipp über einen sehr langen Zeitraum fehlen wird", so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Das ist natürlich extrem bitter für ihn und uns, zumal wir mit Maximilian Holst erst am vergangenen Wochenende einen weiteren wichtigen Spieler verloren haben“. Holst hatte sich beim Pokalspiel in Coburg einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und fällt für mehrere Monate aus.

Als Ersatz für Pöter haben die Mittelhessen bereits den Schweden Emil Berggren verpflichtet, der einen Einjahresvertrag plus Option erhält und bereits am Dienstag das erste Mal mit der Mannschaft trainiert hat. Er soll gemeinsam mit Stefan Kneer die linke Position im Rückraum bekleiden, während Philipp Weber auf die Mitte rückt. Auch auf Linksaußen will die HSG noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden.

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