Wetzlar mit Remis gegen Gummersbach

(mw) Die Siegesserie in der Rittal-Arena ist gerissen – aber das Remis war nach dem Spielverlauf ein gefühlter Erfolg. Die HSG Wetzlar hat am Samstagabend in der Handball-Bundesliga in der Schlussphase binnen fünf Minuten einen Vier-Tore-Rückstand in eine Führung gedreht und am Ende einer spannenden Partie 30:30 (13:15) gegen den VfL Gummersbach gespielt.

"Wir haben Moral gezeigt", bilanzierte Wetzlars Rechtsaußen Tobias Hahn nach dem Kraftakt. 22:26 hatten die Wetzlarer nach 51 Minuten hinten gelegen; fünf Minuten später führten sie nach Fäths Treffer bei angezeigtem Zeitspiel plötzlich mit 28:27. Als wiederum der Kapitän 46 Sekunden vor Schluss zum 30:29 traf, lag sogar ein Sieg in der Luft. Ein Siebenmeter zehn Sekunden vor dem Ende für Gummersbach brachte die Chance zum Ausgleich, die die Gäste durch Florian von Gruchalla nutzten.

Nach der letztmaligen Führung beim 5:4 war die HSG fast ständig einem Rückstand hinterhergelaufen und kam lediglich einige Male zum Ausgleich. (Zu) viele technische Fehler und verworfene Bälle der Heimmannschaft hatten die Gäste immer wieder genutzt. Letztlich mussten aber auch sie sich mit einem Punkt zufrieden geben, trotz 50 starker Minuten. HSG-Trainer Kai Wandschneider bilanzierte: "Wir sind über den Kampf ins Spiel gekommen. Steffen Fäth hat uns im Spiel gehalten, sein Tor zum 28:27 war unfassbar wichtig und hat uns den Punkt gerettet."

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