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Ihren Höhenflug fortsetzen möchte die HSG Wettenberg um Sascha Puhl, die am Samstag den vierten Sieg in Folge anpeilt.

Wettenberg will Trend bestätigen

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(se). Nach drei Siegen hintereinander haben sich die Oberliga-Handballer der HSG Wettenberg von Tabellenende abgesetzt und die eigene Punktebilanz ausgeglichen. Nun haben sie Gelegenheit, noch weiter nach vorn zu kommen: Zu Gast bei den Wettenbergern ist Aufsteiger HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim, der bei 5:9 Punkten Gefahr läuft, in die Abstiegszone abzurutschen. Während die HSG Pohlheim an diesem Nachholspieltag nicht im Einsatz ist, steht der HSG Kleenheim/Langgöns die schwere Aufgabe bei der MSG Umstadt/Habitzheim bevor. Im Falle einer Niederlage hätten sich die Kleenheimer zunächst einmal aus der Spitzengruppe verabschiedet.

HSG Wettenberg - HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim (Sa., 18 Uhr/Großsporthalle Launsbach):Nach TuS Dotzheim hat es die HSG erneut mit einer Mannschaft aus der Wiesbadener Kante zu tun. Aufsteiger HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim verkörpert Handball-Tradition zwischen Main und Taunus. Die SG Wallau/Massenheim gehörte in den 90er Jahren zu den besten deutschen Mannschaften, wurde zweimal Meister, zweimal DHB-Pokalsieger und einmal IHF-Pokalsieger, der TV Breckenheim erlebte in den 80er Jahren einen Höhenflug, der die Mannschaft bis in die 2. Bundesliga führte. Nun ziehen Breckenheim, Wallau und Massenheim an einem Strang und gehen als "Ländchescrew" in der Oberliga an den Start. "Ein ambitionierter Aufsteiger, mit Yannick Mrowietz, Philipp Botzenhardt und Fabian Luft als torgefährliche Linkshänder" in seinen Reihen, berichtet Wettenbergs Trainer Axel Spandau, dessen Mannschaft mit dem Sieg über Dotzheim im Rücken selbstbewusst auftreten kann. "Wir wollen uns weiterentwickeln und stabiler werden, vor allem im Gegenstoßspiel", wünscht der Coach, der auf Luca Fuss und Lennart Lauber verzichten muss.

MSG Umstadt/Habitzheim - HSG Kleenheim-Langgöns (So., 18 Uhr/Heinrich-Klein-Halle Groß-Umstadt):Aus dem Worten von Matthias Wendlandt spricht eine gehörige Portion Respekt. "Umstadt hat dieses Jahr eine sehr ausgeglichene Mannschaft und im Vergleich zum letzten Jahr ein paar gute Spieler hinzubekommen", sagt der Kleenheimer Trainer und ergänzt: "Die Mannschaft spielt eine unangenehme 3:2:1 Deckung und ist stark in der zweiten Welle." Trotz der 27:30-Niederlage am vergangenen Wochenende habe seine Mannschaft gegen die SG Bruchköbel ein gutes Spiel abgeliefert, erklärt der Kleenheimer Coach und hofft, dass die kämpferische Einstellung auch in Groß-Umstadt stimmen wird. Allerdings muss Wendlandt auf David Straßheim verzichten, der sich schwerer verletzt und in der Hinrunde wohl nicht mehr spielen wird. Weiterhin nicht zur Verfügung steht der ebenfalls verletzte Joshua Planer.

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