TC Wettenberg und TV Watzenborn steigen ab

In der Tennis-Verbandsliga der Herren 30 stand am Sonntag schon der abschließende Spieltag dieser Medenrunde auf dem Programm - aus heimischer Sicht allerdings ohne Happy End.

(cso) In der Tennis-Verbandsliga der Herren 30 stand am Sonntag schon der abschließende Spieltag dieser Medenrunde auf dem Programm - aus heimischer Sicht allerdings ohne Happy End. Durch die Niederlagen des TV Watzenborn (8:13 beim TC Rodgau-Dudenhofen) und des TC Wettenberg (6:15 gegen den TC Bruchköbel) belegen die beiden Teams aus dem Sportkreis Gießen die Plätze sieben und acht in der Abschlusstabelle. Laut Spielleiter Mike Leicher steigen die beiden letzten Mannschaften in dieser Gruppe ab. Da aus den beiden Verbandsligen drei Absteiger auf die Gruppenligen verteilt werden müssen, hatten die Watzenborner das Pech, im Vergleich zu RW Fulda der Siebtplatzierte mit dem schlechteren Punktverhältnis zu sein (2:12/4:10). Durch Absagen, Rückzüge, Altersklassenwechsel, etc. kann sich die Einteilung im nächsten Jahr jedoch wieder ändern. Bei den Verbandsliga-Herren 40 sind laut Leicher sogar drei Teams vorgesehen, die 2011 als Gruppenligist planen müssen. Daher macht auch der erste Sieg dieser Medenrunde bei der FTSG Gießen (14:0 gegen Aue TV Biedenkopf) nur wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt.

Herren 30 (6er) / TC Wettenberg - TC Bruchköbel 6:15: Es war ein echtes Endspiel gegen den Abstieg. Mit einem Sieg hätte sich der TC Wettenberg vor den TC Bruchköbel sowie vor den TV Watzenborn, der in Rodgau-Dudenhofen unterlag, geschoben. Beide Teams kämpften bis zum Umfallen. Die ersten Bälle flogen morgens um 9 Uhr über das Netz, und erst gegen 18 Uhr abends war die Partie beendet. "Alle Matches waren super eng. Wenn wir aus den Einzeln mit zwei Matchpunkten mehr herausgehen, gewinnen wir das Ding", sagte TCW-Spielführer Frank Sendler. Vier von sechs Einzeln gingen über die volle Distanz. Davon konnten die Gastgeber nur eins für sich entscheiden. Der erstmals in dieser Runde eingesetzte Markus Müller auf der Zwei lag sogar im Tiebreak des dritten Satzes mit 5:3 in Front, musste das Match aber noch abgeben.

"Nach den Einzeln waren wir dann platt. Alle hatten mit Wadenkrämpfen zu kämpfen", erklärte Sendler die drei Doppelniederlagen, mit denen die Gäste sich den Klassenerhalt sicherten. Auch hier gingen Müller/Müller-Rietdorf über drei Sätze.

Auf einen Blick: Ott 7:6, 7:5; Müller 4:6, 6:4, 6:7; Hessler 5:7, 6:2, 2:6; Müller-Rietdorf 6:0, 6:2; Sendler 3:6, 6:2, 6:3; Matthäi 3:6, 6:2, 3:6; Ott/Hessler 4:6, 4:6; Müller/Müller-Rietdorf 1:6, 6:0, 4:6; Sendler/Matthäi 1:6, 4:6.

TC Rodgau-Dudenhofen - TV Watzenborn 13:8: Der TC Rodgau-Dudenhofen, der zum ersten Mal in dieser Runde in Bestbesetzung antrat, lag nach den Einzelmatches bereits mit 10:2 in Front. Nur Holger Förster konnte bei seinem Zweisatzsieg etwas für das Punktekonto der Gäste tun. Lars Meyer, Marcus Krapp, Björn Bielefeld und Steffen Geissler unterlagen allesamt glatt. Dr. Jan Eric Rempel gelang dagegen ein Satzgewinn. Auch er musste sich aber nach drei Durchgängen geschlagen geben.

Die Doppel hätte Watzenborn schon komplett für sich entscheiden müssen, um den 2:10-Rückstand noch in einen 11:10-Sieg zu drehen. Zwei Erfolge von Bielefeld/Förster und Krapp/Müller reichten aber nicht aus. Obwohl Meyer/Rempel im ersten Durchgang noch mit 6:4 die Oberhand behielten und somit schon auf der Siegerstraße waren, hatten sie am Ende doch noch das Nachsehen, sodass es insgesamt nicht zu einem TVW-Sieg reichte. Mit dem erhofften Erfolg wären die Watzenborner in der Abschlusstabelle noch vor Rodgau-Dudenhofen und Bruchköbel auf Platz fünf gelandet.

Auf einen Blick: Meyer 2:6, 3:6; Krapp 2:6, 0:6; Bielefeld 6:7, 5:7; Förster 6:3, 6:4; Rempel 6:4, 3:6, 0:6; Geissler 1:6, 3:6; Meyer/Rempel 6:4, 3:6, 0:6; Bielefeld/Förster 6:3, 6:4; Krapp/Müller 6:1, 6:2.

Herren 40 (4er) / FTSG Gießen - Aue TV Biedenkopf 14:0: Auch wenn am Sonntag gegen den Tabellenletzten aus Biedenkopf der erste Saisonerfolg eingefahren werden konnte, bereitet man sich bei den "Freien Turnern" schon darauf vor, in der nächsten Medenrunde wieder in der Gruppenliga zu spielen. "Das ist auch die Klasse, in der wir uns wohler fühlen. Gegen Teams wie Büttelborn, Nordenstadt und Rüsselsheim haben wir einfach wenig zu melden. Die haben zum Teil vor wenigen Jahren noch in der zweiten Bundesliga gespielt", erklärte FTSG-Kapitän Andreas Wagner. Wagner gewann das Spitzeneinzel aufgrund der verletzungsbedingten Aufgabe seines Kontrahenten, führte aber im ersten Satz auch schon mit 5:2. Bis auf Position zwei nahmen alle anderen Matches einen klaren Verlauf zugunsten der Gießener. Nur Olgerd Jarzinkas Gegner leistete über drei Sätze Widerstand. Die FTSG, die nach der Pause noch auf die beiden führenden Teams der Klasse trifft, hat mit vier Punkten Rückstand nur noch theoretische Chancen auf den rettenden sechsten Platz.

- Auf einen Blick: Wagner 5:2 Aufgabe Biedenkopf; Jarzinka 6:3, 6:7, 6:4; Schurmann 6:1, 6:3; Ernst 6:1, 6:0; Wagner/Jarzinka 6:1, 6:1; Schurmann/ Ernst 6:1, 6:0.

Herren 65 (4er) / MSG Heuchelheim/Biebertal - Sgt Baunatal 0:14: Der Letzte gegen den Ersten hieß es am vergangenen Mittwoch in Heuchelheim. Und so klar wie die Rollen vor der Partie verteilt waren, sah es dann auch auf dem Court aus. Helmut Schenzer unterlag seinem linkshändigen Gegner glatt in zwei Sätzen; ebenso wie Horst Peusch und Friedel Blum. Auch Gerhard Volin auf der Vier musste die Überlegenheit seines im Halbfeld stark agierenden Konkurrenten anerkennen und eine deutliche Niederlage hinnehmen. Auch in den Doppeln war kein Kraut gewachsen gegen die Nordhessen, wenngleich Volin/Gabbey beim 3:6 und 5:7 noch einen großen Kampf lieferten. Schenzer/ Peusch kamen über ein 2:6 und 4:6 indes nicht hinaus. - Auf einen Blick: Schenzer 2:6, 4:6; Peusch 5:7, 1:6; Blum 4:6, 5:7; Gerhard Volin 0:6, 2:6; Schenzer/Peusch 2:6, 4:6; Gerhard Volin/Gabbey 3:6, 5:7.

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