SamHenrichMarianHild_240_4c
+
Sam Henrich von der mit 2:0 siegreichen FSG Wettenberg (l.) zieht vor Marian Hild von der SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen ab. FOTO;: FRO

Wettenberg im Finale

  • VonPeter Froese
    schließen

(fro) Vor 200 Zuschauern setzte sich die FSG Wettenberg gestern Abend auf dem Waldsportplatz in Bersrod mit 2:0 gegen die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen durch und zog damit als erste Elf ins SWG-Pokalfinale am 1. August (Anstoß 16 Uhr) in Lollar ein.

Der Gegner wird am kommenden Mittwoch zwischen der SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen und dem FSV Fernwald ermittelt.

»Ich habe keinen Klassenunterschied feststellen können. Wir haben mehr für das Spiel getan, doch die SG hat gut verteidigt und gefährliche Konter gefahren. Ich freue mich für die Jungs, werde aber selbst beim Endspiel im Urlaub sein«, sagte Wettenbergs Trainer Bastian Panz.

In einer ersten Halbzeit auf Augenhöhe neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken. Nach einer Flanke von Fabio Wagenbach scheiterte FSG-Torjäger Florian Valentin bei einer Doppelchance zweimal per Kopfball am prächtig parierenden SG-Keeper Carlos Brück (34.). Die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen spielte in dieser Phase ihre vorhandenen Konter nicht konsequent genug aus. In der Nachspielzeit nahm Nick Figgemeier einen langen Pass von Tim Stephan volley und traf zum 1:0 aus Sicht der Gäste ins lange Eck (45. +1). Tom Fischer traf mit einem Distanzschuss nur die Latte (45. +2), sodass es mit diesem Ergebnis in die Pause ging.

Mit der Führung im Rücken dominierte die FSG Wettenberg das Geschehen. Bei einem tückischen Aufsetzer von Christian Kühn musste Torwart Mykhalo Bilenkyy seine Elf mit einer Glanzparade vor dem drohenden Ausgleich bewahren (77.). Nach einem Freistoß von Sam Henrich konnte sich SG-Torhüter Carlos Brück auszeichnen, ehe der Nachschuss von Leonhard Blumrich von der Defensive der Hausherren geblockt werden konnte (81.).

Paul Reger sorgte nach einer Flanke von Michel Wagner erst in der Nachspielzeit per Volleyschuss für den 2:0-Endstand (90. +1).

»Wir haben einen guten Pokalfight geliefert. Bei den beiden Gegentoren hat sich die individuelle Klasse der FSG-Spieler gezeigt. Ich bin stolz auf mein Team. Schade, dass wir uns unseren Traum nicht erfüllen konnten«, sagte SG-Trainer Benjamin Lock.

Kurzstenogramm: Schiedsrichter: Michael Aydin. - Zuschauer: 200. - Tore: 0:1 (45+1) Figgemeier, 0:2 (90.+1) Reger.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare