Oberliga Frauen

Wettenberg gut erholt

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(miw). Eine Woche nach dem enttäuschendem Heimauftritt, der mit einem Remis gegen die TGB Darmstadt endete, zeigte sich die HSG Wettenberg in der Frauenhandball-Oberliga gut erholt und ging bei der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden als 37:29 (21:14)-Sieger vom Feld. Dabei überzeugten die Mittelhessinnen insbesondere im ersten Durchgang. Entsprechend zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft auf die unnötige Punkteteilung zeigte sich Gäste-Trainer Christoph Fähler. "Wir haben die zwei Punkte geholt, das war definitiv wichtig. In der ersten Halbzeit haben wir wirklich ordentlich gespielt, hätten aber sogar noch höher in Führung liegen können. In der zweiten Hälfte waren wir nicht mehr ganz so effektiv, unterm Strich kann ich mich bei einem Auswärtssieg mit acht Toren nicht beschweren."

Die Gäste zeigten bereits in den Anfangsminuten, dass sie gewillt waren, beim Drittliga-Absteiger beide Punkte zu entführen. Der Gast lag während der gesamten Spielzeit vorne und baute nach dem zwischenzeitlichen 4:3 die Führung bis auf 12:6 (14.) aus. In dieser Phase zeigte sich die HSG in der Abwehr agil und im Angriff konsequent. Der Tabellenletzte verkürzte zwischenzeitlich auf 11:14, lag aber zur Pause mit sieben Toren im Hintertreffen. Im zweiten Spielabschnitt verwaltete die Auswärts-Sieben ihren Vorsprung, ohne dabei ernsthaft in Gefahr zu geraten. Weiterstadt versuchte, mit Manndeckungen gegen verschiedene Wettenbergerinnen, die Gäste aus ihrem Konzept zu bringen. Diese waren in der Folge zwar nicht mehr ganz so tonangebend und nutzen die sich bietenden Räume nicht immer so, wie es sich Fähler vorstellte, sie blieben jedoch stets souverän. Über das 24:16, 29:23 und 33:26 fuhr Wettenberg einen letztlich ungefährdeten 37:29-Auswärtssieg ein.

Wettenberg: Habermehl, Rinn, Hohl; Münch (2), Schuldt (9/3), Goncalves (2), Tafferner (1), Pohl (1), Schwab (3), Krüger (4), Tröller (5), Till (3), Stefanie Schön (3), Katja Schön (4/3).

Weiterstadt: Kühn, Ramp; Weber, Bork (1), Trenado Lopez (1), Susic (3), Krause (3), Schwarzkopf (1), Eilers (9), Wamser (3), Hartweck (2), Pfingsgraef (6/1).

Im Stenogramm: SR: Fuchs/Hass (Sulzbach/Leidersbach). - Zu.: 80. - Zeitstrafen: 6:8 Minuten. - Siebenmeter: 8/6:1/1.

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