TC Wettenberg bleibt an der Spitze

Die Damen 50 des TC Wettenberg sorgen in der Tennis-Hessenliga weiterhin für Furore. Das Team um Spielführerin Evi Ampt nahm auch die dritte Hürde, gewann gegen den TC Lindenau mit 12:9 und verteidigte damit die Tabellenführung.

(gae) Die Damen 50 des TC Wettenberg sorgen in der Tennis-Hessenliga weiterhin für Furore. Das Team um Spielführerin Evi Ampt nahm auch die dritte Hürde, gewann gegen den TC Lindenau mit 12:9 und verteidigte damit die Tabellenführung. Düster sieht es dagegen bei den Herren 55 des TV 07 Watzenborn-Steinberg aus, die auch im dritten Spiel sieglos blieben.

Letztlich musste sich der Tabellenletzte im Heimspiel der TSG Ahnatal deutlich mit 5:16 geschlagen geben. Für beide heimischen Hessenligisten beginnt nun eine Spielpause bis zum 21. August.

Hessenliga, Damen 50 / TC Wettenberg - TC Lindenau 12:9: Der Auftakt der Wettenbergerinnen verlief holprig. Evi Ampt, die in der letzten Partie im Einzel aufgrund von Kniebeschwerden geschont wurde, hatte im ersten Satz beim 0:6 massive Probleme, steigerte sich aber und kämpfte sich noch auf 5:7 heran. In den Champions-Tiebreak musste die auf der Vier spielende Karla Stroh und setzte sich letztlich mit 10:6 durch, Karin Tafferner und Claudia Freitag zogen dagegen im "dritten" Satz mit 7:10 und 13:15 den Kürzeren. Die auf Position eins agierende musste ebenfalls "Überstunden" machen, hatte aber schließlich beim 10:5 den längeren Atem.

Souverän trat Elisabeth Bode auf. Mit 6:1, 6:4 dominierte sie gegen Lilo Offermanns, sodass es nach den Einzeln 6:6 stand. Teamführerin Ampt hatte im Vorfeld schon geäußert, dass die Gäste aus Lindenau starke Einzelspielerinnen in ihren Reihen haben. Sie sprach aber auch vom Teamgeist ihrer Mannschaft - und der zeigte sich in den Doppeln. Jäger/Stroh ließen Schreiber/Krüger beim 6:3, 6:1 keine Chance, und Ampt/Bode machten mit ihren Gegnerinnen ebenfalls kurzen Prozess, sodass die Niederlage des dritten Doppels Freitag/Fiedler beim 12:9-Gesamtsieg des Tabellenführers TC Wettenberg nicht mehr ins Gewicht viel. "Jetzt haben wir den Klassenerhalt zu 100 Prozent in der Tasche. Nun können wir ohne jeglichen Druck aufspielen", bilanzierte Ampt. - Jäger - Schreiber 4:6, 6:2, 10:5, Ampt - Krüger 0:6, 5:7, Bode - Offermanns 6:1, 6:4, Stroh - Andres 6:4, 4:6, 10:6, Tafferner - Moritz 2:6, 6:4, 7:10, Freitag - Seisler 2:6, 6:4, 13:15. - Doppel: Jäger/ Stroh - Schreiber/Krüger 6:3, 6:1, Ampt/Bode - Kratz/Offermanns 6:0, 6:3, Freitag/Fiedler - Moritz/Seisler 2:6, 1:6.

Hessenliga Herren 55 / TV 07 Watzenborn-Steinberg - TSG Ahnatal 5:16: Der angeschlagene Bernd Scheid, der weiterhin an einer Schulterverletzung laboriert, fand nur schwer seinen Rhythmus, musste den ersten Satz 0:6 abgeben, biss sich aber beim 5:7 durch. In den Champions-Tiebreak musste dagegen Gerhard Böck, der dort aber mit 2:10 das Nachsehen hatte. Helmut Hofmann war auf der Sechs beim 2:6, 3:6 chancenlos, sodass es nach den Auftakteinzeln bereits 6:0 für die Gäste aus Ahnatal stand. Im zweiten Durchgang der Einzelvorträge zeigte Richard Kania eine starke Leistung und fertigte seinen Gegenspieler 6:1, 6:2 ab. Der auf der Eins spielende Gerhard Rehberg verlor mit 2:6, 4:6. Teamführer Hans Heß ackerte auf der Fünf und hatte letztlich beim 5:7, 4:6 Pech. "Im Prinzip war es nach den Einzeln schon gelaufen", konstatierte Heß. In den Doppel lief es aber nicht besser für den Tabellenletzten. Die letzten drei Punkte für den TV 07 holten Kania/Hofmann im ersten Doppel, das Gästespieler Bernd Richter wegen einer Schulterverletzung aufgeben musste. Böck/Hess und Rehberg/Brandt waren bei ihren Vorstellungen chancenlos, sodass Ahnatal mit einem deutlichen 16:5 die Heimfahrt antrat. Nach der spielfreien Zeit stehen für die Watzenborn-Steinberger im Kampf gegen den Abstieg die entscheidenden Spiele in Darmstadt und gegen Riedstadt an.

Rehberg - Richter 2:6, 4:6, Scheid - Naumann 0:6, 5:7, Kania - Schröder 6:1, 6:2, Böck - Sadlowski 3:6, 6:3, 2:10, Heß - Friedrich 5:7, 4:6, Hofmann - Pospiech 2:6, 3:6. - Doppel: Kania/Hofmann - Richter/Friedrich 4:3 abgebrochen, Böck/ Heß - Naumann/Sadlowski 2:6, 1:6, Rehberg/ Brandt - Schröder/Brand 2:6, 3:6.

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