Jugendhandball

Weite Fahrten für die Grün-Weißen

  • Ralf Waldschmidt
    VonRalf Waldschmidt
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(wl/ra). Die Handball-Titel in der A-Jugend-Bundesliga sind gerade erst vergeben, da wirft die neue Saison bereits ihre Schatten voraus. Mit dem Erreichen des Meldeschlusses steht fest, welche Mannschaften in der nächsten Spielzeit ihren Platz in der höchsten deutschen Spielklasse des ältesten Handball-Nachwuchses sicher haben und welche in den vorgeschalteten Qualifikationspartien noch um die restlichen Tickets kämpfen werden.

Im männlichen Bereich räumte der Jugendspielausschuss des Deutschen Handballbundes den 40 Bundesligisten von 2020/21 ein automatisches Startrecht ein, 38 Klubs nehmen dieses in Anspruch. Da der Mannschaftsumfang einmalig auf 48 Teams aufgestockt wird, geht es in den fünf Qualifikationsbereichen folglich um zehn freie Plätze.

Die Vorrunden der A-Jugend-Bundesliga männlich sind 2021/22 in acht Staffeln von 1 bis 8 benannt. Aufgrund der bevorstehenden Kooperation zwischen der HSG Duten- hofen/Münchholzhausen und dem TV 05/07 Hüttenberg, die als Einzelspielgemeinschaft für die neue Saison allerdings noch nicht genehmigt wurde, spielen künftig nur noch die Grün-Weißen (mit TVH-Anleihen) in der Bundesliga, derweil der TV 05/07 (mit HSG-Zugängen) als »Farmteam« seine sportliche Heimat fortan in der Oberliga hat.

Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen gehört entgegen aller geographischen Grundsätze in der Vorrunde der Staffel 4 an und bekommt es fahrtenintensiv mit SC DHfK Leipzig, 1. VfL Potsdam, EHV Aue, TSV Hannover-Burgdorf und einem Qualifikanten zu tun.

Die JSG Melsungen/Körle spielt als nordhessischer Klub in Staffel 6 unterdessen überwiegend gegen die »Südteams« TSG Münster, TV Gelnhausen, HSG Hanau und HG Saarlouis.

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