Weber/Weber hessischer Vizemeister

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(wu). Die TSA Blau-Gelb der SG Weiterstadt war noch vor dem Corona-Ausbruch Ausrichter der Landesmeisterschaften in den Standardtänzen. Gesucht wurden die Landesmeister in neun Leistungsklassen der Senioren. Unter den Augen von Clubtrainer Rolf Pfaff stellte der Gießener Tanz-Club 74 mit sechs Paaren das zweitstärkste Teilnehmerkontingent aller hessischen Vereine, nur das TSZ Blau-Gold Casino Darmstadt war öfters vertreten.

Den Anfang machten Jörg und Ramona Weber in der Klasse Senioren II C. Diese Klasse war offen für Teilnehmer anderer Landesverbände, sodass zwei getrennte Wertungen vorgenommen wurden. In der Gesamtwertung standen Webers als Drittplatzierte auf dem Treppchen, was in der Landeswertung Platz zwei bedeutete. Mit dem Vizemeistertitel verbunden war auch der Aufstieg in die Klasse Standard Senioren II B.

In der Klasse Senioren II B war der GTC mit drei Paaren vertreten. Bedingt durch die erfreulich hohe Zahl an Startern musste zunächst eine Vorrunde getanzt werden. Gregor Fey/Petra Musack hatten nicht ihren besten Tag erwischt und blieben bereits in der Vorrunde hängen.

Die Wertungen der Vorrunde für Werner Knoop/Anett Rönnig sowie Michael Degen/Nicole Bachelier, den beiden anderen GTC-Paaren, deuteten auf eine klare Finalteilnahme hin. Knoop/Rönnig, im Vorfeld zu den Titelkandidaten zählend, hatten in der Zwischenrunde großes Pech. Werner Knoop zog sich eine Fußverletzung zu und konnte die Zwischenrunde nur mit Mühe überstehen, sodass es mit dem Finaleinzug nichts wurde. Da Michael Degen/Nicole Bachelier der B-Klasse noch nicht lange angehören, war ihre Finalteilnahme ein wenig überraschend, aber aufgrund der sehr guten Leistung mehr als verdient. Der erreichte Platz sechs stellte sie vollauf zufrieden.

Zwei Paare hatte der Gießener TC 74 in der Klasse Senioren II A am Start, Andreas Meier/Susanne Neumann und Ralf Junghanns/Sandra Rupprecht. Beide Paare hatten bei den letzten Turnieren vor der Landesmeisterschaft gute Ergebnisse erzielt, sodass sie sich berechtigte Hoffnungen auf eine Finalteilnahme machen konnten. Meier/Neumann erhielten in der ersten Runde nur eine schwache Wertung und wurden mit Platz acht ihren Ansprüchen dieses mal nicht gerecht. Junghanns/Rupprecht dagegen zogen mit der Höchstwertung ins Finale ein. Mit einer engagierten Leistung gelang ihnen mit Platz drei der Sprung auf das Siegerpodest und sie wurden mit der Bronzemedaille belohnt. Ein insgesamt zufriedenstellendes GTC-Abschneiden.

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