Weber fordert mehr Konzentration

  • Daniela Pieth
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(pie). Nach der deftigen Niederlage in Berlin sind die U19-Handballer der HSG Wetzlar in der A-Jugend-Bundesliga nun zu Hause gefordert. In der Meisterrunde empfängt die Mannschaft von Trainer Thomas Weber die JSG Balingen/Weilstetten. Der TV 05/07 Hüttenberg hat in der Pokalrunde die TSG Münster zu Gast.

HSG Wetzlar U19 - JSG Balingen/Weilstetten (Sonntag, 14.30 Uhr, Sporthalle Dutenhofen):Balingen befindet sich auf Rang fünf in Reichweite der ersten vier Plätze, die sich für das Viertelfinale der deutschen Meisterschaft qualifizieren. In dieser Partie werden sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen, wobei die Gäste der HSG körperlich überlegen scheinen. Es gilt, die vielen technischen Fehler, die gegen Berlin gemacht wurden, zu reduzieren und die klassischen Aussetzer zu vermeiden. "Wir stellen immer wieder mal das Handballspielen ein", bemängelte Weber. "Wir benötigen 60 Minuten konzentrierte Leistung, sonst gibt das so ein Gewürge wie gegen Gummersbach oder Minden." Viel Arbeit also für Weber und seine Jungs, zumal mit Balingen ein unangenehmer Gegner aufschlägt. Körperlich groß gewachsen, mit starken Schützen im Rückraum und gutem Kreisläuferspiel. Die JSG stellt in der Abwehr eine 6:0-Formation, aus der sie bei Fehlern des Gegners schnell in den Gegenstoß geht. "Aber wir kümmern uns erst mal um uns, bevor wir uns taktisch auf Balingen einstellen, das können wir auch während des Spiels noch machen. Wir halten uns schön bedeckt und arbeiten an unseren Schwächen." Die Niederlage in Berlin hat die Mannschaft abgehakt und verdaut. Und manchmal ist es ja auch ganz gut, wenn einem die Grenzen aufgezeigt werden und man erkennt, was man noch besser machen kann.

TV Hüttenberg U19 - TSG Münster (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Hüttenberg):Auch der TVH hat mit Münster einen direkten Verfolger zu Gast. Hüttenberg belegt mit 7:1 Punkten Platz zwei in der Pokalrunde West und könnte von der TSG (6:2) überholt werden. Die bisherigen Ergebnisse seiner Mannschaft dürften Coach Michael Ferber aber vorsichtig optimistisch stimmen, da eine stetige Weiterentwicklung zu erkennen ist. Gegen Münster wird die TVH-Abwehr gefordert sein, die viele Kreuzbewegungen und die Kooperation mit dem Kreis zu unterbinden. Im Angriff wird sich Hüttenberg variablen Abwehrsystemen gegenübersehen. "Grundsätzlich werden wir auch in diesem Spiel versuchen, unser Potenzial voll auszuschöpfen und weiter an uns zu arbeiten", sagt Ferber.

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