Watzenborn/Waldgirmes steigt auf

(sno) Große Freude bei den Tennis-Damen 40 der MSG Watzenborn/Waldgirmes: Mit dem 11:3-Erfolg über BW Wiesbaden haben sie am Wochenende den Aufstieg in die Hessenliga perfekt gemacht. Ein umjubeltes Ereignis, das den Damen des TC Wettenberg (11:3 gegen SC Steinberg) verwehrt blieb.

Aufsteigen konnten sie aufgrund der besonderen Konstellation – in der Hessenliga dürfen keine Vierer-Teams antreteten, den Wettenbergern fehlen aber für eine Sechser-Truppe die personellen Möglichkeiten – aber sowieso nicht.

Am Ende blieb für die Wettbergerinnen immerhin Platz zwei – mit dem sie allerdings nach eigener Aussage sehr gut leben können.

Damen 40 (4er) / MSG Watzenborn/Waldgirmes – BW Wiesbaden 11:3: Der Aufstieg ist perfekt! Schon nach den Einzelpartien waren die nötigen Punkte für die MSG eingefahren, um den Aufstieg in die Hessenliga zu besiegeln. Mit einer abermals souveränen Leistung krönten Michaela Cronau, Barbara Rustige, Ute Weckmann, Katja Hasselbaum und Andrea Hermann eine nahezu perfekte Saison. Von der Bezirksoberliga in die Hessenliga – was für ein Durchmarsch. Vor der Saison als vorsichtiges Ziel ausgegeben, dominierten die Damen der MSG überraschend problemlos die Verbandsliga. "Das war ein sehr schöner Tag, den wir natürlich gebührend gefeiert haben", freute sich Mannschaftsführerin Andrea Hermann später. Die Einzel wurden gegen BW Wiesbaden schnell über die Bühne gebracht, sodass "wir erstmals in unserer Karriere einen Sekt zwischen den Einzeln und Doppeln getrunken haben", wie Hermann schmunzelnd verriet.

Die Luft war danach aber etwas raus. Das erste Doppel von Rustige/Hermann ging verloren, schlicht und ergreifend, "weil wir da deutlich unterlegen waren". Im zweiten Doppel von Weckmann/Hasselbaum wurden die Verhältnisse aber wieder zurechtgerückt, 11:3 lautet der Endstand. Es war der sechste Sieg im siebten Spiel, eine Punkteteilung gegen den TC Selters kam dazu – seit nunmehr drei Jahren ist die MSG Watzenborn/Waldgirmes ungeschlagen. Grund genug, um selbstbewusst an die neue Aufgabe Hessenliga heranzugehen. Zumal die Damen von BW Wiesbaden letztes Jahr den Klassenerhalt in der Hessenliga geschafft hatten, dann aber freiwillig runtergingen. Die MSG hat nun den ehemaligen Hessenligisten klar geschlagen. "Von der Papierform müssten wir also mithalten können", meint Hermann.

Auf einen Blick: Cronau 6:2, 3:6, 6:3; Rustige 6:1, 6:2; Weckmann 6:1, 6:3; Hasselbaum 6:1, 6:0; Rustige/Hermann 3:6, 0:6; Weckmann/Hasselbaum 6:2, 6:3.

Damen 30 (4er) / TC Wettenberg – SC Steinberg 11:3: Am Ende waren die Wettenbergerinnen "sehr zufrieden mit dem zweiten Platz", wie Mannschaftsführerin Susanne Schiffke klarstellte. "Mit ein bisschen Glück hätte es auch noch mehr werden können. Dadurch, dass wir sowieso keine Aufstiegschancen hatten, ist das aber nicht so dramatisch", befand Schiffke, die ihre Mannschaft in der aktuellen Liga sehr gut aufgehoben sieht: "Da können wir mithalten, haben aber auch noch ein bisschen Luft nach oben."

Nach oben zeigte der Daumen wie so oft in dieser Saison auch nach dem Spiel gegen den SC Steinberg, in dem sich die Gastgeberinnen keine Blöße gaben. Alle vier Einzelbegegnungen wurden eindeutig gewonnen, auch die zwischenzeitliche Regenpause brachte die Damen des TC Wettenberg nicht aus der Ruhe. Im Doppel wurden dann zwei neue Akteurinnen aufgeboten: Sabine Luh gesellte sich an die Seite von Sonja Hundt (6:1, 6:1) und Claudia Kramer spielte mit Susanne Schiffke. Im ersten Satz (5:7) lieferten sie sich noch "ein richtig schönes Doppel" (Schiffke), im zweiten ließen die beiden dann aber nach und verloren 1:6. Das war zu verschmerzen, wurden schließlich alle anderen Duelle gewonnen. Im nächsten Jahr, so kündigte Schiffke bereits an, wird man in derselben Liga in einer Vierer-Gruppe an den Start gehen.

Auf einen Blick: Hundt 6:1, 6:0; Granzer 6:2, 6:4; Miksch 6:2, 6:2; Schiffke 6:1, 6:3; Hundt/Luh 6:1, 6:1; Schiffke/Kramer 5:7, 1:6.

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