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"Alle Mann runter vom Platz": Das Testspiel des SC Teutonia Watzenborn-Steinberg gegen Bayer Leverkusen wurde aufgrund eines Unwetters abgebrochen. (Foto: Florian Kuhn)

Watzenborner Testspiel gegen Leverkusen fällt ins Wasser

(fk) Als sich die Spieler und das Trainer-Team von Fußball-Regionalligist SC Teutonia Watzenborn-Steinberg am Samstagnachmittag von Kitzbühel auf den Weg nach Zell am See gemacht hatten, war noch alles in Ordnung.

Niemand hatte da ahnen können, dass das Testspiel, das Coach Daniel Steuernagel für 18 Uhr gegen Bayer Leverkusen angesetzt hatte, schon nach zwölf Minuten beim Stande von 0:0 wieder vorbei sein sollte.

Denn die Witterungsbedingungen im Vorfeld der Partie waren bestens gewesen. Doch kurz vor dem Anpfiff zog sich der Himmel über dem Alois-Latini-Stadion zu, und es begann zu regnen, zu stürmen und zu donnern. "Damit hatte keiner rechnen können", sagte der Watzenborner Trainer, der die Entscheidung von Schiedsrichter Florian Jäger, das Spiel aufgrund des Unwetters abzubrechen, als "völlig richtig" einstufte.

So blieb dem Trainer nicht einmal eine Viertelstunde, um sich einen Eindruck von seinem Team zu verschaffen. Dieser allerdings fiel trotz der Kürze der Zeit positiv aus. "Wir haben sehr mutig gespielt und einige Ballgewinne im gegnerischen Drittel gehabt. Ich denke, wir haben uns sehr gut verkauft", berichtete Steuernagel.

Der Bundesligist aus Leverkusen hatte keineswegs eine B- oder C-Mannschaft aufgeboten, sondern gestandene Profis wie Kyriakos Papadopoulos, Hakan Calhanoglu, Admir Mehmedi, Tin Jedvaj, André Ramalho oder Charles Aránguiz in die Startelf beordert. "Später wären dann zum Beispiel noch Kevin Kampl oder ›Chicharito" gekommen", erklärte Watzenborns Trainer, der unabhängig vom Testspiel von "super Bedingungen" während des fünftägigen Trainingslagers in Österreich schwärmte.

Von den beiden Rasenplätzen über den Wellness-Bereich mit Schwimmbad, Aktivbereich und Sauna sowie das glutenfreie und überwiegend kohlenhydratarme Essen war alles auf die Bedürfnisse des Neu-Regionalligisten zugeschnitten. "Auch wenn das i-Tüpfelchen gegen Leverkusen sehr kurz war, bin ich sehr zufrieden", so Steuernagel. "Wir haben gut trainiert und alle haben super mitgezogen."

Somit steht dem langersehnten Saisonauftakt gegen den TSV Steinbach am Samstag nichts mehr im Wege. Um 14 Uhr treffen die Teutonen im Stadion Wetzlar auf den letztjährigen Zwölften der Südwest-Staffel der Regionalliga.

"Ich denke, wir sind sehr gut gerüstet. Wenn wir die Leistung bringen, die wir in den zwölf Minuten gegen Leverkusen gezeigt haben, bin ich positiv gestimmt", erklärte Watzenborns Coach abschließend.

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