Verbandsliga

Watzenborn II Derbysieger

  • Daniela Pieth
    VonDaniela Pieth
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(pie). Doppelspieltag für den NSC W.-Steinberg II in der Tischtennis-Verbandsliga. Im Derby beim Post-SV Gießen setzte sich der NSC II mit 9:6 durch. Einen Tag später unterlagen die Pohlheimer bei der TTG Biebergemünd mit 4:9.

Post-SV Gießen - NSC W.-Steinberg II 6:9: Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in die Partie. Bei den Gastgebern fehlte der an vier gesetzte Marco Morsch, der NSC spielte ohne Jakob Armbrüster (2) und Dennis Grötzsch (3).

Die beiden Spitzendoppel wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und fuhren jeweils 3:1-Siege ein. Das dritte Doppel war hart umkämpft. Andreas Schmalz/Jürgen Fieser nötigten die Pohlheimer Martin Richter/Bernd Commerscheidt bis in den fünften Satz, den der NSC mit 11:2 für sich entschied und mit einer 2:1-Führung in die Einzelpartien ging.

Im ersten Durchlauf gestalteten sich die Spiele klar. Alec Metsch (Post-SV) setzte sich gegen Tim Neuhof in drei Sätzen durch, Burkhardt verlor gegen Felix Stallmach in vier. Auch im mittleren Paarkreuz teilte man sich die Punkte. »Hinten waren die Watzenborner einfacher etwas stärker«, musste Burkhardt zugeben. Dort ließen die Gastgeber zwei Punkte liegen und der NSC ging mit 6:3 in Führung. Doch die Gießener schlugen zurück und holten sich auf den ersten drei Positionen die Spiele und glichen zum 6:6 aus. Vor allem Jannik Bäumler machte in den Einzeln von sich reden, gewann das erste gegen Richter in vier und das zweite gegen Kevin-Falco Krendl im fünften mit 15:13.

In den letzten drei Partien ließen die Pohlheimer jedoch keinen Zweifel daran aufkommen, wer an diesem Tag den Gesamtsieg in vier Stunden Spielzeit einfahren würde. Schmalz machte sich gegen Richter zwar Hoffnungen auf einen Punkt, doch Richter gewann im fünften Durchgang mit 11:7. Die beiden letzten Partien entschieden Commerscheidt in drei und Thomas Domicke in vier Sätzen für sich. »Das war ein enges Spiel gegen den PSV, in dem wir eine gute Mannschaftsleistung zeigten und wichtige Punkte geholt haben«, freute sich Domicke. Burkhardt haderte damit, die Chance auf ein Abschlussdoppel liegen gelassen zu haben.

TTG Biebergemünd - NSC W.-Steinberg II 9:4: Im Mittelfeldduell in Biebergemünd traf der NSC im ersten Paarkreuz auf zwei alte Bekannte. Thomas Schmidt und Tim Wytrykusch waren auch schon für den NSC auf der Jagd nach der kleinen Plastikkugel und knöpften den Gästen in Doppel und Einzel insgesamt sechs Punkte ab. In den Doppeln gelang es lediglich Richter/Commerscheidt sich durchzusetzen und die Ausgangsposition für die Einzel mit 1:2 erträglicher zu gestalten. Hier verloren Stallmach, Grötzsch und Krendl jedoch schnell, sodass die TTG mit 5:1 in Führung ging. Neuhof, Commerscheidt und Richter drehten den Spieß um, gewannen in engen Matches und verkürzten auf 4:5. In der Folge ließ Biebergemünd nichts mehr zu. »Es war eine tolle Atmosphäre«, schwärmte Domicke. »Wir mussten uns zwar geschlagen geben, aber haben uns gut verkauft.«

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