Watzenborn gegen Leutzsch ohne Dömges

(hof) Es gibt ein bekanntes Goethe-Zitat, das die aktuelle Situation bei den Tischtennis-Damen des NSC Watzenborn-Steinberg trifft: "Wo Licht ist, ist auch Schatten." Vor der ersten Begegnung am Samstag gegen die Leutzscher Füchse erstrahlt die Garbenteicher Halle in neuem Glanze. Doch die an zwei gesetzte Inka Dömges fällt verletzt aus.

Pünktlich zum Heimauftakt des NSC Watzenborn-Steinberg atmen die Verantwortlichen durch. Der Grund: Die von der Liga geforderte Beleuchtungsstärke von 600 Lux kann jetzt erbracht werden. Bislang betrug die Helligkeit nur 250 Lux. Doch mithilfe einer zusätzlich installierten Lichtanlage erfüllt die Halle in Garbenteich künftig die strenge Auflage bei den Spielen der Tischtennis-Bundesliga.

Die Aufrüstung kostet fast 20 000 Euro. Den Betrag stemmen Verein, Gemeinde und Landessportbund gemeinsam. So weit, so gut. Wäre da nicht die Hiobsbotschaft, die Trainer Markus Reiter am Mittwochnachmittag erreichte. "Inka Dömges hat sich offenbar schwer am Rücken verletzt", berichtet der Übungsleiter. Klar ist bislang nur, dass die 30-Jährige einen sofortigen MRT-Termin bekommen hat und am Samstag nicht spielen kann. "Sportlich ist das ein herber Verlust", so der sichtlich besorgte Reiter.

Fraglich ist, wer Dömges ersetzen soll. Denn die zweite Mannschaft des NSC hat am Wochenende einen Doppelspieltag in der Ferne. Womöglich werden Dömges’ Spiele abgeschenkt, um so im hinteren Paarkreuz noch eine Chance zu haben. "Aber das", betont Reiter, "ist nur eine Idee von vielen." Immerhin kann der Trainer auf die Stammkräfte Angelina Gürz, Christine Apel und Désirée Czajkowski zurückgreifen. Das wird auch nötig sein, denn "wir rechnen damit, dass der LTTV in Bestbesetzung antreten wird". Das würde bedeuten, dass die Sachsen mit Kathrin Mühlbach auflaufen, über deren Spielerlaubnis der Deutsche Tischtennis-Bund noch nicht endgültig entschieden hat. Handicap hin oder her, die Parole für Samstag lautet: "Unser Bestes geben." Dabei hofft der NSC auf zahlreiche Zuschauerunterstützung. "Schließlich haben wir für unser erstes Bundesligaspiel nur gute Kritiken bekommen", sagt Reiter.

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