FSV in der Warteschleife

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(red). In der an diesem Wochenende beginnenden Fußball-Hessenliga wird der FSV Fernwald, der gerade nach der verkorksten Vorsaison auf einen Aufbruch in bessere sportliche Zeiten brennt, zu einer weiteren Zwangspause verdonnert.

Der Spielplan wollte es, dass die Elf von Trainer Daniyel Bulut mit der Auftaktpartie beim Aufsteiger 1. FC Erlensee sowie der im Anschluss vorgesehenen Heimpremiere gegen den 1. Hanauer FC 93 auf zwei Vereine getroffen wäre, die nun aufgrund der gestiegenen Corona-Zahlen in ihrem Landkreis von einem vierwöchigen Sportverbot betroffen sind.

"Das ist kein sportlich fairer Wettbewerb, wenn Amateurteams mehrmals unter der Woche abends anreisen müssen", sagt Daniyel Bulut. Der Trainer weist darauf hin, dass der auf 20 Mannschaften aufgeblähte Hessenligaspielplan bereits mit sechs regulären Wochenspieltagen gespickt ist und seine Elf nunmehr zwei weitere englische Wochen vor der Brust haben wird.

Doch die Medaille hat bekanntlich auch eine zweite Seite, denn so haben die Fernwälder zehn Tage mehr Zeit, den zahlreichen angeschlagenen Akteuren eine zusätzliche Gelegenheit zur Regeneration einzuräumen, ehe es dann am Mittwoch, dem 16. September, um 19.30 Uhr mit dem Spiel beim TuS Dietkirchen ernst wird.

Fehlen wird dann allerdings auf alle Fälle Neuzugang Samuel Sesay, der sich im Testspiel beim Gruppenligisten SpVgg. Leusel einen Riss des Außen- und des Kreuzbandes sowie eine Schädigung des Meniskus zugezogen hat. Auch Agon Dervishi, der sich in dieser Woche einer Hüft-OP unterzogen hat, sowie Ceyhun Dinler, dem nach einer Knie-OP nachträglich ein Fremdkörper entfernt werden musste, fallen längerfristig aus. Valon Ademi befindet sich dagegen wieder im Lauf- und Aufbautraining.

Der SC Waldgirmes hat zur Premiere der Saison 2020/21 heute Nachmittag ab 15 Uhr den SC Viktoria Griesheim zu Gast. Die Südhessen aus dem Landkreis Darmstadt/Dieburg lagen in der Abschlusstabelle der abgebrochenen Vorsaison auf dem achten Rang und somit zwei Plätze vor der Elf von SC-Trainer Mario Schappert.

Im Vorfeld der neuen Hessenliga-Saison konnte sich die Elf von Viktoria-Trainer Richard Hasa in drei Kreispokalspielen gegen die SG Arheiligen (5:2), die KSG Brandau (3:1) und den SV Hahn (3:1) durchsetzen und sich den Pokalsieg ihres Sportkreises sichern. Die Vorbereitungsergebnisse der Lahnauer waren dagegen mehr als durchwachsen. Den Niederlagen gegen Turabdin/Babylon (1:2), FC Burgsolms (0:1), TSV Eintracht Stadtallendorf (0:4) und TuS Erndtebrück (4:5) stand lediglich ein 5:0-Erfolg über den FC Gießen II gegenüber.

Die Generalprobe im Wetzlarer Kreispokalendspiel gegen den Gruppenligisten FC Burgsolms konnte die Schappert-Elf allerdings mit 7:0 für sich entscheiden. Die letztjährige Partie in Griesheim stand trotz des 5:3-Erfolges für den SCW unter keinem guten Stern, da sich der zwischenzeitlich wieder zum Ligakonkurrenten TuS Dietkirchen zurückgekehrte Stürmer Robin Dankof einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hatte. Marius Glasauer (Zerrung) fällt aus.

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