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Wagner macht alles klar

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Von: Ditmar Kartak

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Viel Mühe hatten die Oberliga-Handballer von der HSG Pohlheim bei ihrem knappen 30:28 (10:11)-Erfolg am Samstag beim Auf- und bereits als Absteiger feststehenden Hünfelder SV. Nach gutem Start haderten die Mittelhessen wieder einmal mit ihrer Chancenverwertung und distanzierten erst mit einem energischen Schlussspurt die Osthessen. Ein Arbeitssieg für die Schütz-linge von Trainer Jens Dapper, aber am Ende ein verdienter Erfolg für die HSG Pohlheim.

Viel Mühe hatten die Oberliga-Handballer von der HSG Pohlheim bei ihrem knappen 30:28 (10:11)-Erfolg am Samstag beim Auf- und bereits als Absteiger feststehenden Hünfelder SV. Nach gutem Start haderten die Mittelhessen wieder einmal mit ihrer Chancenverwertung und distanzierten erst mit einem energischen Schlussspurt die Osthessen. Ein Arbeitssieg für die Schütz-linge von Trainer Jens Dapper, aber am Ende ein verdienter Erfolg für die HSG Pohlheim.

Auch ohne Max Rühl und Andy Lex wollten die Blau-Weißen den frischen Wind aus der letzten Begegnung gegen Kirchzell mitnehmen, und anfangs sollte das auch gelingen. Als Kapitän Johannes Träger nach 18 Spielminuten die 8:5-Führung erzielte, lief noch alles nach Plan bei den Pohlheimern, aber dann entwickelte sich Schlussmann Stephan Harseim bei den Gastgebern als Problem für die Angreifer. Mit starken Paraden läutete er eine zehnminütige Torflaute für die HSG ein und machte damit den Tabellenletzten stark.

Beim 9:8 (27.) durch Felix Kirchner übernahm der SV erstmals die Führung, erhöhte gar auf 14:11 vier Minuten nach der Pause. Die Gastgeber hatten ihren zweiten Sieg in der zu Ende gehenden Runde im Visier, und ihr Trainer Georg Müller sprach nach der Partie denn auch von der besten Saisonleistung seiner Schützlinge. Bis zwölf Minuten vor dem Ende beim 22:21-Zwischenstand konnten die tapfer kämpfenden Hünfelder ihre Führung behaupten, aber im Schlussdrittel spielte die HSG dann doch ihre Überlegenheit aus. Ein Doppelschlag von Johannes Träger wendete das Blatt, Pohlheim war beim 23:22 (50.) wieder in Führung – und zurück in der Spur.

Noch hielten die Hausherren den Anschluss, Alexander Unglaube nährte beim 26:27-Anschluss (57.) noch einmal Hoffnung im Hünfelder Lager, aber die drei Treffer in Folge vom starken Thimo Wagner brachten die endgültige Entscheidung. Beim 29:26 90 Sekunden vor dem Abpfiff war die Partie zugunsten der Dapper-Schützlinge entschieden.

Hünfeld: Harseim, Karzig; Sitzmann (3), Sauer (4/3), Fischer, Klein (1), Schott (3), Hyseni, Wald, Sandrock, Unglaube (9/1), Kircher (8), Möller.

Pohlheim: Schlegel, Wüst; Niclas (1), Sayler (1), Drommershausen (4), Schleenbecker (7), Erdmann (3), Wenzel, Ohrisch, Träger (4), Wagner (10/4).

Im Stenogramm: Schiedsrichter.: Ernst/Henkel (Idstein/Rüsselsheim). – Zuschauer: 280. – Zeitstrafen: 18:8 Minuten. – Siebenmeter: 4/4 – 6/4.

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