Vorletztes Heimspiel für die Licher BasketBären

(lad) Spiel eins nach dem sportlichen Abstieg aus der Pro B: Die Licher BasketBären müssen nach dem Rückschlag vom Wochenende nun Moral beweisen und das vorletzte Heimspiel der Saison gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf in Angriff nehmen. Spielbeginn ist am Samstag bereits um 17 Uhr, um Überschneidungen mit dem Spiel der LTi Gießen 46ers (20 Uhr gegen Tübingen) zu vermeiden.

(lad) Spiel eins nach dem sportlichen Abstieg aus der Pro B: Die Licher BasketBären müssen nach dem Rückschlag vom Wochenende nun Moral beweisen und das vorletzte Heimspiel der Saison gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf in Angriff nehmen. Spielbeginn ist am Samstag bereits um 17 Uhr, um Überschneidungen mit dem Spiel der LTi Gießen 46ers (20 Uhr gegen Tübingen) zu vermeiden.

Während es in der Tabelle für die Brandenburger nach 13:13 Siegen tatsächlich um nichts mehr geht, gilt es für Lich, den Vorletzten Tabellenplatz gegenüber den Baskets Speyer zu verteidigen; nur für den Fall, dass ein Ligakonkurrent seine Mannschaft bis zum 31. Mai zurückziehen sollte. Dann nämlich wäre der aktuell vorletzte Platz Gold wert, denn er würde den Klassenerhalt bedeuten.

Zudem könnten die Hessen Revanche nehmen für das Hinrundenspiel, als ihnen beim 57:68 die zweitniedrigste Punktausbeute der Saison gelang. »Da hatten wir massive Probleme mit dem Rebound, vor allem durch Evans. Da müssen wir ansetzen«, weiß Lichs Trainer Gerald Wasshuber, auf was sich seine Bären einstellen müssen.

Satte 54:33 lautete das Reboundduell in der Hinrunde, allein der Amerikaner Terry Evans sammelte deren 16, davon neun in der Offensive. Der Smallforward, einer der besten Reboundsammler der Liga, erzielt zudem auch 16,3 Punkte im Schnitt. Verstärkung unter den Brettern hat er seit Kurzem durch den 2,10 Meter großen Michael Haucke erhalten. Der Center kam in seinen sieben Einsätzen auf einen beeindruckenden Schnitt von 10,1 Rebounds, was sonst niemand in der Liga erreicht hat. Ebenfalls top in der Liga - und das mit riesigem Abstand - ist der Amerikaner Jackson Capel als Scorer. Einen üppigen Schnitt von 24,9 Punkten (ganze vier Punkte mehr als der zweitbeste Punktesammler) hat der 23-jährige Allrounder auf seiner Seite und erzielte mit insgesamt 648 Punkten rund 150 Zähler mehr als die Nummer zwei der Pro B. Sei es die Dreierlinie oder die Freiwurfmarke; er zeigt sich überall treffsicher. Im Aufbau hat Samjen Hauer das Sagen und hat mehr als vorzeigbare Statistiken von 14,2 Punkten und 4,4 Assists pro Spiel.

Aber die Bierstädter wollen sich davon nicht beeindrucken lassen: »Die Stimmung ist nach dem Abstieg natürlich nicht himmelhochjauchzend, aber die Spieler sind mit dem Herzen beim Verein und wollen für Lich gewinnen«, so Wasshuber, der an eine Zukunft Lichs glaubt: »Der Klub hat sich vom Management und Umfeld her so gut entwickelt. Wenn wir doch in der Liga bleiben, sieht das nächstes Jahr auch sportlich wieder ganz anders aus.«

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