Torben Weinandt und seine HSG Pohlheim müssen heute Abend in Vellmar ran. FOTO: HF
+
Torben Weinandt und seine HSG Pohlheim müssen heute Abend in Vellmar ran. FOTO: HF

Volle Konzentration

  • vonHarald Friedrich
    schließen

(se). Knapp zwei Wochen, nachdem alle Sonntagspiele in der Handball-Oberliga wegen des Sturmtiefs "Sabine" abgesagt werden mussten, steigen zwei der betroffenen Mannschaften in den Ring. Am heutigen Freitag (19.30 Uhr/Großsporthalle Vellmar) stehen sich der TSV Vellmar und die HSG Pohlheim gegenüber. Auf dem Papier eine leichte Aufgabe für die Mittelhessen, denn der TSV ist mit 2:32 Punkten abgeschlagenes Schlusslicht der Liga. Mit 375 Treffern stellen die Vellmarer den mit Abstand wurfschwächsten Angriff der Liga, wobei Lance Phil Sturmbaum bislang der erfolgreichste Torschützen war.

Am Wochenende hatten die Vellmarer in Oberkleen knapp das Nachsehen. "Das war eine Topleistung", berichtet Pohlheims Trainer Jens Dapper, der sich die Videoaufzeichnung dieser Partie genau angesehen hat. Er verspricht vor dem Auftritt beim TSV: "Wir fahren mit einer hohen Aufmerksamkeit nach Nordhessen."

Dapper erinnert ein weiteres Mal daran, dass in der "Oberliga jeder jeden schlagen kann und in jeder Partie 100 Prozent gebracht werden" müssen. "Auch der TSV Vellmar ist kein Gegner, der so nebenbei besiegt werden kann", ergänzt der Coach. Was seine Mannschaft allerdings am Wochenende im Verfolgerduell gegen TuS Dotzheim gezeigt hat, kann sich ebenfalls sehen lassen. Ein Sieg mit sechs Treffern Differenz gegen einen starken Gegner ist ein deutliches Indiz für eine überdurchschnittliche Qualität.

Ausflüge nach Nordhessen veredelten die Pohlheimer in dieser Saison mit Siegen: 36:26 (in Melsungen) bzw. 33:26 (bei Tabellenführer ESG Gensungen/Felsberg) jeweils aus Sicht der Pohlheimer lauteten die bisherigen Resultate für die HSG in der Kasseler Kante. In Vellmar soll an diese Ergebnisse angeknüpft werden; das geht aber nur, wenn die Aufgabe ernst genommen wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare