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Tobias Weber und sein TV Großen-Linden wollen in der Verbandsliga bleiben. (Vogler)

Volkmann hofft auf Punkte auf hinteren Positionen

(ria) Mit dem TV Großen-Linden und der Hessenliga-Reserve des NSC Watzenborn-Steinberg gehen in der kommenden Saison zwei heimische Vereine in der Tischtennis-Verbandsliga an die Platte.

Beide Teams, die in der vergangenen Spielzeit im Mittelfeld landeten, haben den Klassenerhalt als das oberste Ziel ausgegeben und gehen mit dem Optimismus an den Start, dieses Vorhaben auch zu verwirklichen.

Auf den Sechsten der letzten Saison, den NSC Watzenborn-Steinberg II, sieht Mannschaftssprecher Thomas Domicke eine schwere Saison zukommen. Nach den Ranglisten stuft er sein Team, dessen Kader unverändert geblieben ist, als das mit dem "niedrigsten Leistungsstand der Liga" ein. Entsprechend lautet das Saisonziel "nicht abzusteigen". Mit einer tollen Bilanz im Vorjahr (10:6 auf der Mittelplatte) rutschte Torsten Weber von Position drei auf eins und bildet nun mit dem vorherigen Spitzenspieler Felix Stallmach das vordere Paarkreuz. Ebenfalls mit positiven Bilanzen gingen Maximilian Dörr und Domicke aus der abgelaufenen Spielzeit. Zu den Favoriten der Liga zählt Domicke die zweite Mannschaft des TTC Höchst/Nidder und den TTC Salmünster. Den Nachbarn aus Großen-Linden schätzt der NSC-Kapitän in dieser Saison im Vergleich zum Vorjahr als stärker ein. "Wir hatten eine gute Vorbereitung, aber vieles wird durch die Tagesform entschieden.

" In Bezug auf das Saisonziel ist Domicke optimistisch, dass sein Team den Klassenerhalt schaffen wird. "Aber es wird eine harte Runde für uns", blickt der Watzenbörner voraus. Am ersten Spieltag wartet gleich eine hohe Hürde auf die NSC-"Zweite". Der TTC Höchst/Nidder II, immerhin Dritter der Saison 2013/2014 ist am Samstag um 18.30 Uhr Gastgeber der Pohlheimer. Der Heimauftakt an der Limes-Schule lässt noch bis zum 11. Oktober auf sich warten, wenn der TTV Gründau kommt. – Aufgebot NSC II: Torsten Weber, Felix Stallmach, Dr. Bernd Commerscheid, Martin Richter, Maximilian Dörr, Thomas Domicke.

Der TV Großen-Linden musste zwar zwei Abgänge verkraften, durfte dafür aber unter anderem die Rückkehr von Thomas Geyer vermelden, der noch zu Regionalligazeiten das Trikot der Lindener getragen hatte und zuletzt im Kader des Hessenligisten SV Mittelbuchen gestanden hatte. Ebenfalls neu im Kader ist Steffen Pohl, der vom TSV Lang-Göns zum TVG wechselte. Mannschaftssprecher Arvid Volkmann sieht die Stärke seines Teams vor allem in der Ausgeglichenheit des Kaders. "Andere Mannschaften sind auf den vorderen Positionen stark besetzt, teilweise durch Ausländer.

Wir sind auf allen Positionen fast gleich gut aufgestellt", hofft er damit vor allem auf Punkte auf den mittleren und hinteren Positionen. Als ersten Anwärter auf den Titel in der Verbandsliga sieht Volkmann die TTG Margretenhaun-Künzell. Zu den Hauptkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg zählt er neben dem TTV Gründau, dem TV Schlüchtern und dem SV Buchonia Flieden auch die zweite Mannschaft aus Watzenborn-Steinberg. Zum Saisonauftakt am Samstagabend um 19.30 Uhr empfängt Großen-Linden in der TV-Halle in der Ludwigstraße das Team aus Gründau. Trifft Volkmanns Prognose zu, dann hat man also gleich einen direkten Konkurrenten vor der Brust. Umso wichtiger wäre ein Sieg. "Der Saisonauftakt ist immer eine haarige Sache, aber es sind alle fit und einsatzbereit", lässt Arvid Volkmann vor dem Startschuss wissen.

Aufgebot: Carsten Jung, Arvid Volkmann, Tobias Weber, Thomas Geyer, Uwe Schreiber, Steffen Pohl, Simon Friedl-Dietschmann.

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