Jajuan Johnson von München (l.). versucht Gabriel Deck von Madrid am Korberfolg zu hindern.	FOTO: DPA
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Jajuan Johnson von München (l.). versucht Gabriel Deck von Madrid am Korberfolg zu hindern. FOTO: DPA

Vierter Erfolg für Chemnitz

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(dpa). Die Niners Chemnitz haben am 13. Spieltag der Basketball-Bundesliga ihren vierten Saisonsieg gefeiert. Der Aufsteiger gewann am Freitag gegen die Telekom Baskets Bonn nach Verlängerung mit 93:92 (84:84, 44:32). Bester Werfer im Team von Trainer Rodrigo Pastore war Marcus Thornton mit 25 Punkten.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Gegen Ende des ersten Viertels konnten sich die Niners von 15:13 (8. Minute) auf 23:13 (10.) absetzen. Zu Beginn des zweiten Abschnitts bauten die Chemnitzer ihre Führung auf 18 Punkte (31:13) aus. Die Niners verwalteten ihren Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels clever. Immer wenn Bonn auf zehn Zähler verkürzen konnte, hatten die Sachsen vor allem dank Thornton, George King oder Terrell Harris die passende Antwort parat und konterten jeweils mit einem Dreipunkt-Wurf.

Im Schlussabschnitt häuften sich bei den Chemnitzern allerdings die Fehler. Den Gästen gelang ein 13:0-Lauf, der Bonn in der 33. Minute die 71:70-Führung brachte. In der spannenden Schlussphase der regulären Spielzeit gelang keinem der beiden Teams der entscheidende Siegwurf.

In der Verlängerung lagen die Telekom Baskets zunächst vorn, ehe Thornton 14 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe zum 93:92-Sieg verwandelte.

Basketball-Bundesligist Bayern München hat derweil in der Euroleague nur zwei Tage nach dem Sieg gegen das Spitzenteam Zenit St. Petersburg das nächste Ausrufezeichen verpasst. Gegen Real Madrid verlor der fünfmalige deutsche Meister in der Verlängerung mit 76:81 (72:72, 34:39). Das Team von Trainer Andrea Trinchieri ist mit einer Bilanz von zwölf Siegen und acht Niederlagen Tabellensechster.

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