Zu viele Fehler produziert

Für jede Menge Spannung sorgte das Gastspiel der MSG Linden bei der TG Friedberg in der Handball-Landesliga am Samstagabend. Beide Mannschaften vergaben mehrfach die Führung und trennten sich letztlich ohne Sieger mit 26:26. Nach der Niederlage gegen Petterweil vor Wochenfrist entpuppte sich damit auch die zweite Mannschaft aus dem Wetteraukreis als Stolperstein für den hochgehandelten Favoriten auf dem Weg zum anvisierten Titel.

Für jede Menge Spannung sorgte das Gastspiel der MSG Linden bei der TG Friedberg in der Handball-Landesliga am Samstagabend. Beide Mannschaften vergaben mehrfach die Führung und trennten sich letztlich ohne Sieger mit 26:26. Nach der Niederlage gegen Petterweil vor Wochenfrist entpuppte sich damit auch die zweite Mannschaft aus dem Wetteraukreis als Stolperstein für den hochgehandelten Favoriten auf dem Weg zum anvisierten Titel.

Mit dem 6:4 (Mühlhans/12.) legten die Gäste als erste Mannschaft mit zwei Toren vor und konservierten diesen Vorsprung bis zum 18:16 (38.). Andre Avemann und Ole Reeb sorgten für den 18:18-Ausgleich. Als Tobias Mühlhans die Weber-Sieben mit seinem Tor zum 20:19 (43.) erneut nach vorn warf, schien die Richtung wieder zu stimmen und sich das Szenario der ersten Halbzeit zu wiederholen. Aljoscha Schmidt und Elvin Petrosanec sorgten mit ihren Toren jedoch für einen anderen Spielfilm: Bis zum 25:24 (Reeb/57.) legte die TG jetzt vor, ehe Linden das Spiel noch einmal drehte und beim 26:25 (Jung/59.) den Sieg vor Augen hatte. Aljoscha Schmidt verwandelte einen Siebenmeter letztlich zum gerechten Unentschieden.

"Die Punktebilanz von 1:3 aus den beiden Wetterau-Spielen ist zu wenig. Wir haben heute nicht so gespielt, wie wir es wollten, zu viele technische Fehler gemacht und hatten keine guten Chancenverwertung. Es gilt daran zu arbeiten, wieder mehr Konstanz in unser Spiel zu bringen", analysierte MSG-Trainer Mario Weber. Die Freude über die Punkteteilung war auf gegnerischer Seite ungleich größer. "Ich bin zufrieden. Wir haben uns gegenüber den letzten Spielen stark verbessert und im Hinblick auf das anstehende Derby gegen Griedel Selbstvertrauen getankt", folgerte Webers Gegenüber Daxer.

TG Friedberg: Balazs, Biaesch; Zinnel (2), Christian Schmidt (2), Ploner (2), Reeb (3), Petrosanec (7), Vellenzer, Vlad (1), Avemann (5/2), Gustavsson (2), Jaster, Aljoscha Schmidt (2/1).

MSG Linden: Rocksien, Finn Weber, Schindowski; Nober, Jung (1), Mühlhans (7), Walter (3), Wrackmeyer (2), Deimer (2/1), Berger (1), Julian Weber (4), Andermann (1), Höhn (2), Grundmann (3).

Im Stenogramm / SR: Haltrich/Zecher (Griesheim/Egelsbach). – Zuschauer: 180. – Siebenmeter: 4/3:3/1. – Strafzeiten: - (Disqualifikation Gustavsson/36.) / 2 Minuten.

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