Der Heuchelheimer Tim Kreiling (r.) fährt Sam Henrich (Wettenberg) in die Parade. FOTO: FRIEDRICH
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Der Heuchelheimer Tim Kreiling (r.) fährt Sam Henrich (Wettenberg) in die Parade. FOTO: FRIEDRICH

Fußball

Verrückte Schlussphase beim Gruppenliga-Derby in Launsbach

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Die FSG Wettenberg gleicht kurz vor Schluss in Unterzahl aus, verliert aber am Ende doch noch mit 1:4 gegen die TSF Heuchelheim.

(rsc). Da gelingt der FSG Wettenberg in der Fußball-Gruppenliga in der 80. Minute der gerechte Ausgleichstreffer, und in der Schlussphase kassieren die Panz-Schützlinge gegen die TSF Heuchelheim doch noch drei Gegentore und verlieren mit 1:4. So bleibt es für die Platzherren weiterhin bei lediglich zwei Punkten aus den nunmehr letzten acht Begegnungen. Die Gastgeber haderten zudem mit der Roten Karte für Leon Mattig für eine "vermeintliche" Notbremse in der 68. Minute. Knapp zehn Minuten später musste auch FSG-Coach Bastian Panz - mit "Gelb-Rot" bedacht - seinen Trainerplatz an der Außenlinie räumen. Eine der besten Saisonleistungen der Heimmannschaft wurde nicht belohnt.

Eine rasante und zugleich hektische Anfangsphase mit Torraumszenen auf beiden Seiten. Schon nach fünf Minuten die erste große Chance für die FSG. Doch Lukas Schmitz parierte überragend den Schuss von Leon Figgemeier, der im Zentrum freigespielt worden war. Zwei Minuten danach die Gästeführung: Ein Eckball prallte vom kurzen Pfosten direkt vor das Tor, wurde per Kopf verlängert, und Kevin Kießwetter traf aus abseitsverdächtiger Position (8.). Bei einem Luftduell zwischen Florian Valentin und Torwart Schmitz fiel der Abpraller Leon Walpert vor die Füße. Doch sein zu schwacher Schuss wurde auf der Torlinie abgewehrt.

Kurz nach der Pause war Schmitz erneut auf dem Posten und verhinderte den Ausgleich durch Moritz Petzold (48.). Ein Foul von Mattig an TSF-Akteur Tim Kreiling ahndete der Referee als Notbremse. Die Wettenberger wollten aber zwei noch mitgelaufene eigene Spieler gesehen haben und beurteilten diese Entscheidung als zu hart (68.). So musste die FSG fortan mit neun Feldspielern auskommen. In der 79. Minute wurde Luis Graulich elfmeterreif gefoult. Valentin ließ sich die Chance zum 1:1 nicht entgehen (80.). Die FSG machte nun das Spiel. Doch in der 86. Minute schlugen die TSF erneut zu. Ein Ball wurde zu Tobias Schmitt durchgesteckt, der ließ Mykhalo Bilenkyy beim 2:1 keine Chance. Wettenberg resignierte und fing sich noch zwei weitere Gegentore durch Kießwetter und Paul Rothfuß.

Wettenberg: Bilenkyy; Walpert, Mattig, Ülgüt, Blumrich, Petzold, Figgemeier, Valentin, Henrich, Panz, Stephan,

Heuchelheim: Schmitz; Tüschen, Krah, Kreiling, Joas Schmidt, Weiser, Lotz, Euler, Kießwetter, Kaus, Reinhardt.

SR: Fischer (Rödermark). - Zu.: 150. - Tore: 0:1 (8.) Kießwetter, 1:1 (80./FE) Valentin, 1:2 (86.) Schmitt, 1:3 (90.+1) Kießwetter, 1:4 (90.+6) Rothfuß. - Rote Karte: Mattig (68.). - Gelb-Rote Karte: Trainer Panz (77.).

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