Meinung zur LK 2.0

“Verringert Ungerechtigkeit, wertet Doppel auf„

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(sno). Zur LK-Wertung 2.0 haben wir zwei gegensätzliche Meinungen zweier Tennisspielerinnen aus der Region gesammelt.

Lisa Hoffmann, Mannschaftsführerin der Damen des TC Bad Vilbel IV: Ich erkenne viele Vorteile an der neuen LK-Wertung. In der Theorie klingt es jedenfalls gut, am eigenen Leib konnte man es ja noch nicht spüren.

Die Ungerechtigkeit wird verringert, unter anderem dadurch, dass die Spielstärke nun wöchentlich angepasst werden soll. Bislang war es oft so, dass man beispielsweise am Saisonende gegen eine LK 20 gespielt hat, die tatsächlich schon LK 15 war - das ist mit der ständigen Aktualisierung nun nicht mehr möglich.

Die Rechnung ist ein bisschen schwierig zu verstehen, mit der App sollte das aber kein Problem sein. Gut finde ich auch, dass die Doppel ab sofort höher gewertet werden.

Teilweise war man in der Medenrunde, wenn die Spiele schon entschieden waren, etwas unmotiviert, manchmal wurden die Doppel leider sogar abgeschenkt. So kann sich die Spannung und Motivation nun erhöhen.

Insgesamt gesehen ist die Leistungsklasse natürlich vor allem ein Statussymbol. Wer in der LK 1 bis 10 unterwegs ist, kann definitiv richtig gut Tennis spielen. Gerade zwischen 15 und 20 bewegt sich aber vieles auf gleichem Niveau.

Andrea Hermann, Mannschaftsführerin der Damen 50 der MSG TV Watzenborn/TV Waldgirmes, Hessenliga-Meister: Die veränderte LK-Struktur klingt kompliziert. Deshalb habe ich mich nicht weiter damit beschäftigt. Die Formeln habe ich nicht wirklich verstanden.

Die ganze LK-Wertung ist mir persönlich auch ziemlich egal. Ich will Tennis spielen, ob gegen eine LK 14 oder LK 22 ist mir egal. Auch meine eigene Leistungsklasse ist mir nicht wichtig.

Ich glaube, die LK dient oft eher dem Ego. Wir lieben die Medenrunde als Mannschaft, meine Freundinnen fehlen mir. Was ich deshalb gut finde an der Änderung ist, dass die Doppel aufgewertet werden.

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